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Bunte Farben für die Woche der UN-Nachhaltigkeitsziele

BBV-Landfrauen haben die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung im Blick

Große Veränderungen gehen nur gemeinsam

16.09.2021 |

„Eine Veränderung hin zu einer nachhaltigeren Entwicklung für die Zukunft unseres Planeten kann nur dann stattfinden, wenn sich jede und jeder Einzelne in der Verantwortung sieht“, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller. „Wir bäuerlichen Familien denken seit jeher ressourcenschonend und damit nachhaltig, denn wir wollen unsere Höfe zukunftsfähig an die nächste Generation weitergeben. Mit unseren Landfrauen-Positionen, -Projekten und -Aktionen wollen wir zum Nachdenken anregen und zum Mitmachen auffordern für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigere Zukunft“, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller. „Bei der Ausrichtung unserer Landfrauenarbeit behalten wir die globalen Nachhaltigkeitsziele im Blick.“

Die Weltgemeinschaft will mit den „17 globalen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030“ überall auf der Erde ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sicherstellen. Die Regierungen weltweit, aber auch die Zivilgesellschaft, die Privatwirtschaft und die Wissenschaft sind aufgefordert, ihr Tun und Handeln danach auszurichten.

In der Aktionswoche informieren die Landfrauen in den digitalen Medien über ihr vielfältiges Engagement - sei es im Bereich der Bildung, der Öffentlichkeitsarbeit oder der politischen Interessenvertretung. Sie stärken Frauen in der Landwirtschaft und auf dem Land, setzen sich für hochwertige Bildungsmöglichkeiten vom Kind bis zum Erwachsenen ein und machen Angebote für ein gesunderhaltendes Leben. Mit dem Projekt in Kenia „Gleicher Beruf – zwei Welten“ unterstützen sie Frauen in Afrika im Bereich der Interessenvertretung, der Einkommens- und Ernährungssicherung und geben ihnen dadurch eine Perspektive in ihrer Heimat. Ein nachhaltiges Leben liegt den Landfrauen genauso am Herzen wie die verantwortungsvolle Produktion, der nachhaltige Konsum sowie die Bekämpfung des Klimawandels.

 

 

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Kein Hunger: Wir handeln regional und blicken über den Tellerrand

Armut in all ihren Formen und überall beenden

 

Hunger beenden, Ernährungssicherheit und bessere Ernährung, nachhaltige Landwirtschaft fördern

  • Unser Kenia-Projekt konnte bis heute durch Fortbildung und Austausch zu verbesserter Ernährung beitragen sowie 140 sowie Multiplikatorinnen ausbilden und durch sie mehr als 6000 Familien erreichen... mehr
     
  • Regionale Produkte stehen für Qualität, Saisonalität und Frische. Unter hohen Standards erzeugen die bäuerlichen Familien in Bayern hochwertige Lebensmittel vor ihrer Haustür. Essen aus Bayern heißt Vielfalt auf dem Teller und ist gelebter Klimaschutz. Tipps zu regionalen Lebensmitteln und Landfrauenrezepte zum Nachkochen gibt es auf www.essen-aus-bayern.de
     
  • Wo kommen unsere Lebensmittel her? Was leistet die bayerische Landwirtschaft für unsere Gesellschaft? Welchen Beitrag haben die Wälder für den Klimaschutz? Wir informieren Schulklassen im Rahmen der Projektwochen „Schule fürs Leben“ über unsere Arbeiten in der Land-, Haus- und Forstwirtschaft.
     
  • Die Erwartungen und Wünsche an einen nachhaltigeren Konsum, an die Erzeugung von Lebensmitteln und wie Landwirtschaft betrieben wird, sind so hoch wie noch nie. Für uns steht fest: Nachhaltige Ernährung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der jede und jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann. Unsere Position zu einer nachhaltigeren Ernährungsweise finden Sie hier...

 

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Gesundheit und Wohlergehen: Wir beugen vor - zum persönlichen und gesellschaftlichen Wohl

Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

  • Mit dem Projekt „Landfrauen machen Schule“ und unseren Beiträgen zu den Projektwochen „Schule fürs Leben“ setzen wir bei der Ernährungs- und Gesundheitsbildung in Grund- und weiterführenden Schulen an. Das Themenspektrum umfasst die Bereiche Ernährung, Gesundheit, Umweltverhalten, Haushaltsführung und selbstbestimmtes Verbraucherverhalten, um den Grundstein für mündige Verbraucherinnen und Verbraucher zu legen.
     
  • Gesundheit ist unser höchstes Gut. Um sie möglichst lange zu erhalten, schaffen wir seit 2003 mit unseren Gesundheitsoffensiven Bildungsangebote zur Gesundheitsaufklärung und -vorsorge im ländlichen Raum, an denen jede und jeder teilnehmen und sich informieren kann. Sie sind vom Leitgedanken der Prävention geprägt. Veranstaltungstermine zur aktuellen Offensive „Impfen – Einer für alle, alle für einen!“ finden Sie auf www.bildung-beratung-bayern.de
     
  • Im ländlichen Raum schließen immer mehr Geburtsstationen ohne alternatives Angebot. Der Deutsche LandFrauenverband hat eine Unterschriftenaktion zur Stärkung der Geburtshilfe im ländlichen Raum durchgeführt. Wir unterstützen die Forderungen unseres Dachverbandes.
     
  • Kenia-Projekt – durch die Corona-Pandemie hat häusliche Gewalt in kenianischen Familien enorm zugenommen. Mittlerweile konnten wir 90 Frauen und Männer zu Gewaltprävention, Vermeidung von Teenager-Schwangerschaften und häuslicher Gewalt schulen. Sie geben ihr Wissen an ihre Gruppen und Gemeinden weiter – eine Bewusstseinsänderung setzt sich langsam durch.

 

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Hochwertige Bildung: Wir machen mit Bildung die Welt ein Stück besser
  • Im ländlichen Raum Bayerns ist das Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbandes der „Dorfladen der allgemeinen Erwachsenenbildung“ mit einer Vielfalt an Themen.
     
  • Seit Winter 2003/2004 läuft auf unsere Initiative hin zum Beispiel die Qualifizierung zur Agrarbürofachkraft – eine Weiterbildung für Frauen und Männer rund um die Büroarbeit auf landwirtschaftlichen Betrieben.
     
  • Auch in Kooperation mit dem Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching bringen wir vielfältige Bildungsangebote auf den Weg.
     
  • Unsere Welt wird komplexer, vernetzter und digitaler. Als Stützpunkt Verbraucherbildung hat sich das BBV Bildungswerk das Ziel gesetzt Bürgerinnen und Bürger aufzuklären und fit zu machen rund um die Digital- und Finanzwelt. Wir bringen Angebote der Verbraucherbildung für die Frauen auf dem Land auf den Weg.
     
  • Als Bäuerinnen wissen wir genau, wie unsere heimischen Lebensmittel erzeugt und verarbeitet werden und können dieses Wissen überzeugend an Verbraucherinnen und Verbraucher weitergeben. 150 Landfrauen haben sich zu Ernährungsfachfrauen weitergebildet und sind als Referentinnen im BBV Bildungswerk aktiv.
     
  • Kenia-Projekt - Gute Ausbildung und dadurch selbstständig erwirtschaftete Einkommen fördern die Eigenständigkeit und die Entwicklungsmöglichkeiten von Frauen und tragen wesentlich zur Gleichstellung innerhalb von Familie und Gesellschaft bei.

 

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Geschlechtergleichheit: Wir machen uns stark für Chancengerechtigkeit

Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen

 

Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle

Wasser ist ein kostbares Gut - ohne Wasser kein Leben. Zum Welttag der Hauswirtschaft am 21. März 2020 haben wir auf einen sorgsamen Umgang mit Wasser und auf den engen Zusammenhang zwischen Wasser- und Lebensmittelverschwendung aufmerksam gemacht.

 

 

Nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit

  • Auf (mindestens) zwei Standbeinen steht es sich besser. Diversifizierung geht oft von den Frauen auf den Höfen aus. Mit „Qualität vom Hof“ geben wir Frauen eine Plattform zur Vernetzung, zum Austausch und zur Bekanntmachung ihres Angebotes.
     
  • Auch die Tätigkeit als Ernährungsfachfrau im BBV Bildungswerk, die Beteiligung am Projekt „Landfrauen machen Schule“ oder an „Schule fürs Leben“ sind Nischen der Diversifizierung.
     
  • Das von uns unterstütze Projekt des Deutschen LandFrauenverbandes „Selbst ist die Frau!“ sensibilisiert für die Existenzgründung und eröffnet berufliche Perspektiven vor Ort.

 

Widerstandsfähige Infrastruktur, nachhaltige Industrialisierung und Innovationen

  • Welche Möglichkeiten die Digitalisierung in den ländlichen Regionen bietet und welche Risiken damit verbunden sind, damit haben wir uns bei unserem im Landesausschuss 2019 beschäftigt.

 

Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern

  • Kenia-Projekt – Wissenstransfer auf Augenhöhe durch fachlichen und persönlichen Dialog fördert das interkulturelle Verständnis. 19 bayerische Landfrauen, die Austauschreisen nach Kenia unternahmen, wurden zu begeisterten Botschafterinnen für die Entwicklungszusammenarbeit und die Situation der Frauen in Kenia.
     
  • Alle zwei Jahre treffen sich die Landesvorstände der Landfrauen aus Südtirol, Tirol und Bayern zu einem Erfahrungsaustausch. Bei dem letzten Dreiländertreffen, das im November 2019 in Nürnberg stattgefunden hat, zeigte sich einmal mehr, dass die Landfrauen ein gemeinsames Anliegen haben: Die Landwirtschaft gehört in die Mitte der Gesellschaft!

 

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Nachhaltige Städte und Gemeinde: Mit uns leben die Dörfer

Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten

  • Wir gestalten das Dorfleben aktiv mit und setzen uns für eine starke Dorfgemeinschaft ein. Unsere 70 Landfrauenchöre stehen ein für die Pflege bäuerlicher Kultur, die Förderung der Dorfgemeinschaft, die Ausgestaltung von ländlichen Festen, Gottesdiensten und Veranstaltungen.
     
  • Mit der Aktion „Frühstück am Bauernhof“ schaffen wir Genusserlebnisse für Verbraucherinnen und Verbraucher, wir wollen damit unsere Arbeit darstellen und Stadt und Land zusammenzubringen.
     
  • Betriebe, die in der Sozialen Landwirtschaft tätig sind, erzielen Wertschöpfung in der Landwirtschaft, der bäuerlichen Hauswirtschaft, im Forst oder Gartenbau und verbinden diese gleichzeitig mit sozialen Angeboten wie beispielsweise der Betreuung von Kleinkindern oder Senioren oder der Mitarbeit von Menschen mit Behinderung auf dem Hof. Um die Akteure besser zu vernetzen, haben wir im April 2018 den Verein „Soziale Landwirtschaft Bayern e.V.“ mitgegründet
     
  • Wir unterstützen Landfrauen bei der aktiven Mitarbeit in politischen Gremien durch Seminare und Vernetzung.

 

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Nachhaltiger Konsum und Produktion: Wir schaffen Vielfalft auf dem Teller - nachhaltig, regional und saisonal

Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen

 

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Maßnahmen zum Klimaschutz: Wir tragen zu einem guten Klima bei

Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

 

Landökosysteme schützen und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen

  • Waldbesitz ist immer häufiger in Frauenhand. Deshalb organisieren wir Seminare wie einen Informationstag für Waldbäuerinnen und Waldbesitzerinnen für eine nachhaltige, wertschöpfende Waldbewirtschaftung nach dem Motto „Wald schützen durch nutzen“.
     
  • Auch bei den Projektwochen „Schule fürs Leben“ bieten wir die Themen Biodiversität und Humusaufbau in Unterrichtseinheiten an.
     
  • Unter dem Motto „Auf kleinstem Raum ist Platz für Bienen. Blumen. Leckerbissen“ rufen wir die Öffentlichkeit dazu auf, Blumenkästen und Bauerngärten mit bienenfreundlichen Blumen oder Kräutern zu bepflanzen.

 

Friedliche und inklusive Gesellschaften, Zugang zur Justiz ermöglichen

 

Umsetzungsmittel stärken und globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung

 

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