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Pflanzenschutz
© BBV

Schadnagerbekämpfung: Bauernverband fasst nach

Präsident Felßner schreibt erneut an Staatsminister Glauber und Staatsministerin Kaniber

30.04.2026 | Die Sachkunde zur Rodentizid-Anwendung für die Schadnagerbekämpfung in der Landwirtschaft muss einfach und pragmatisch gelöst werden. Zwar wurde eine Übergangsregelung erkämpft, Ziel muss jedoch eine dauerhafte Lösung sein. Hierfür setzt sich der Bayerische Bauernverband seit inzwischen mehr als zwei Jahren ein – so auch jetzt:

Hintergrund ist eine Änderung in der Zulassung von Rodentiziden. Hierdurch droht ein eigenständiger, umfangreicher Biozid-Sachkundekurs – herausgelöst aus der bewährten Pflanzenschutzsachkunde-Schulung. Mehr erfahren.

Schreiben von BBV-Präsident Felßner
Mit der Bitte um weiteren, entsprechenden Einsatz auf Bundesebene hat aktuell Präsident Günther Felßner sich nochmals mit Briefen an Staatsminister Thorsten Glauber, der für das Thema in Bayern zuständig ist,  sowie an Staatsministerin Michaela Kaniber gewandt. 

Unser Lösungsvorschlag: gesonderter Themenblock "Schadnagerbekämpfung" für weiterhin verantwortungsvolle Schadnagerbekämpfung
Als Bayerischer Bauernverband wollen wir den bisherigen verantwortungsvollen Umgang bei der Schadnagerbekämpfung auf Bauernhöfen weiter ermöglichen, indem die bestehende Pflanzenschutzsachkunde um einen eigenständigen, spezifischen Themenblock „Schadnagerbekämpfung“ ergänzt wird und so dann künftig die Sachkunde auch für die Anwendung von Rodentiziden besteht. Dies soll in den regulären Schulungsveranstaltungen zur Pflanzenschutzsachkunde und daneben in den landwirtschaftlichen Ausbildungsbereichen umgesetzt werden. So könnte die sachgerechte und sichere Anwendung von Rodentiziden pragmatisch gewährleistet werden, ohne die Betriebe durch unnötige Bürokratie, Zeitaufwand und Kosten zu belasten. 

Übergangsregelung bis Mitte 2027 dank BBV-Einsatz
Nur durch den bisherigen Einsatz konnte überhaupt eine Übergangsregelung bis Juli 2027 erreicht werden, die nur für Landwirte gilt. Durch die intensive und kontinuierliche Verbandsarbeit des Bayerischen Bauernverbandes ist es zudem gelungen, dass Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sich seinerseits gegenüber dem fachlich zuständigen Bundesarbeitsministerium für eine einfache, dauerhafte Lösung einsetzt.

Der Bayerische Bauernverband setzt sich weiter hartnäckig für eine pragmatische Lösung ein.