Landwirtschaft & Umwelt

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Schlepper mit Blütendekor

Bilder unserer Schleppertour "Bayern blüht auf"

Da schau her!

16.08.2019 |

14. August: Blühpatenschaften im Landkreis Ansbach

Mehr als hundert landwirtschaftliche Betriebe in ganz Bayern bieten auf ihren Flächen Blühpatenschaften an. Daran beteiligt sich auch der landwirtschaftliche Vollerwerbsbetrieb Weiß aus Reuth bei Neuendettelsau im Landkreis Ansbach, wo nun der BBV-Blühschlepper Halt machte...

 

© BBV
Die BBV-Schleppertour machte auch im Landkreis Ansbach halt

26. Juli: Feldhamsterschutz im Landkreis Schweinfurt

Haben Sie gewusst, dass größte Feldhamsterpopulation Deutschlands in Unterfranken lebt? Und daran haben auch die bayerischen Bäuerinnen und Bauern einen großen Anteil. Indem sie auf ihren Getreidefeldern so genannte „Hamsterstreifen“ stehen lassen und nicht abernten, schaffen sie wichtige Rückzugsorte für die vom Aussterben bedrohten Nagetiere. 23 Landwirte aus dem Landkreis Schweinfurt beteiligen sich heuer am Feldhamster-Hilfsprogramm (FHP) der bayerischen Naturschutzbehörden. Im Landkreis Schweinfurt unterstützen sie solche Hamsterschutz-Maßnahmen auf einer Gesamtfläche von 42 Hektar. Unterstützung erhalten sie dabei von der Bayerischen Kulturlandstiftung. Mehr darüber lesen Sie hier ...
Auch TV Mainfranken hat darüber berichtet. Hier geht´s zum Film ...

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Schleppertour Bayern blüht auf im Landkreis Schweinfurt
Sie engagieren sich für den Hamsterschutz: Dominik Himmler (BKLS), Kreisobmann Michael Reck, Landwirte Arnold Bedenk und Hans Kraus, Dr. Claudia Kriegebaum (BKLS), Günther und Sigrid Hammer (v. l.)

24. Juli 2019: Silphie-Anbau in der nördlichen Frankenalb

Im Landkreis Bayreuth untersuchen Wissenschaftler aus Umwelt- und Wasserwirtschaft, welchen Beitrag die Energiepflanze Silphie zur Artenvielfalt leistet. Erste Ergebnisse liegen vor: Allein 20 verschiedene Spinnenarten, dazu Laufkäfer und Regenwürmer im Boden tummeln. Für blütensuchende Insekten sei die Pflanze sowieso unschlagbar. Im Landkreis Bayreuth beteiligen sich 50 Landwirte mit 70 Feldstücken und insgesamt 110 Hektar an dem Projekt. Die durchwachsene Silphie kann als Energiepflanze den Mais gut ergänzen. Im Rahmen der Schleppertour wiesen der BBV Bayreuth, Landwirte und Wissenschafter auf die besondere Rolle der Silphie hin.

© Stephan Herbert Fuchs
Silphieprojekt Bayreuth
Ein Silphiefeld zwischen Hollfeld und Sachsendorf bildete die Kulisse für die Schleppertour "Bayern blüht auf".

"Schwandorf blüht auf" am 17. Juli

Unter dem Motto "Bayern und Schwandorf blüht auf" hat der BBV-Schwandorf am 17. Juli zu einer Besichtigung von  ausgewählten Blühflächen eingeladen. Mit von der Partie waren stv. Landrat Reinhold Kimmerl (Bund Naturschutz), Hermann Bronold vom Bienenzuchtverein Schwarzenfeld und Richard Wüst vom Landesbund für Vogelschutz in Schwandorf. Zur Aktion informierten Kreisobmann Josef Irlbacher, Kreisbäuerin Sabine Schindler, Geschäftsführer Josef Wittmann und Patricia Steinbauer vom AELF Schwandorf. ...  mehr lesen

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Schleppertour in Schwandorf

26. Juni: Schleppertour zu Gast bei Friedhelm Dickow

Im Rahmen der Schleppertour „Bayern blüht auf“ präsentierte Kreisobmann Friedhelm Dickow gleich zwei Projekte, die den Landkreis Dingolfing-Landau aufblühen lassen: das F.R.A.N.Z.-Projekt (Gemeinschaftsprojekt vom Deutschen Bauernverband mit der Umweltstiftung Michael-Otto) und sein Patenprojekt.
Der Betrieb Dickow in Ruhsam ist einer von zwei Demonstrationsbetrieben in Bayern, die beim Projekt F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) beteiligt sind. Das Bundesprojekt wird von 10 Demonstrationsbetrieben in ganz Deutschland in landwirtschaftlich intensiv genutzten Räumen durchgeführt und wurde bereits mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2019 ausgezeichnet. Dabei erproben Landwirte und Naturschützer gemeinsam Naturschutzmaßnahmen, die praxistauglich und wirtschaftlich tragfähig sind. Dickow setzt 7 ha in biodiversitätsfördernde Maßnahmen um, das entspricht  10 % seiner Betriebsgröße. Beraten wird er dabei von der Bayerischen Kulturlandstiftung.

Dazu hat er am 3. April auf rund 4.000 Quadratmetern eine Patenschaftsfläche mit Bienenweide angesät. Momentan blüht dort vor allem Phazelia. Aber auch die rote Blüte der Malven und des Leindotters sind schon erkennbar.

© Bayerische KulturLandStiftung
Blühfläche mit Schildern
Mittlerweile werden beim FRANZ-Projekt acht verschiedene Maßnahmen umgesetzt, die jährlich auf den Flächen rotieren: der Anbau von Stangenbohnen im Mais, die Feldlerchenfenster im Winterweizen und die Herbizid-freie Klee-Untersaat in der Wintergerste. Die anderen fünf Maßnahmen bleiben an festen Standorten. Dazu zählen die Blühstreifen mit autochthonem Saatgut, die Blühstreifen zur Wildlebensraumverbesserung, das blühende Vorgewende, die regionale Wildartenwiese und die Grünlandextensivierung.

25. Juni 2019: 69 verschiedene Gräser und Kräuter

Am Dienstag, 25. Juni, steuerte unser Blühschlepper die Blühfläche von Andreas Strasser im Landkreis Landshut an. Strasser bewirtschaftet einen Milchviehbetrieb. Auf seiner extensiv genutzten Wiese wurden bereits 69 verschiedene Gräser- und Kräuterarten gezählt. Im vergangenen Jahr 2018 gewann er die regionale Wiesenmeisterschaft, bei der arten- und blütenreiche Wiesen ausgezeichnet werden. 

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Schleppertour

24. Juni 2019: Blumenmeer bei Rupert Schlauderer

Am 24. Juni stoppte unser Blütenschlepper an der Blühfläche von Rupert Schlauderer im Kreis Kelheim, der das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Schülern der Förderschule präsentierte. Mit Hummelhäuschen, zahlreichen Insektenhotels, einem „Blumenmeer bis Ende August“ und einer Aufforstung mit über 120 verschiedenen Baumarten setzt Schlauderer deutliche Zeichen für die Artenvielfalt und die Insekten. Wie das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg mitteilt, führen im Kreis Kelheim heuer 23 Betriebe die KULAP-Maßnahme (Kulturlandschaftsprogramm) B 47 „jährlich wechselnde Blühflächen“ und 176 Betriebe mit B 48 „Blühfläche an Waldrändern und in der Feldflur“ durch. Zusammen mit freiwilligen Verpflichtungen außerhalb des KULAP’s, beispielsweise „Brache mit 1-jähriger Blühmischung“ entspricht das 331,52 ha im Landkreis Kelheim. Das Amt geht von weiteren 5-10 ha Blühstreifen aus, die aufgrund eines kleineren Umfangs nicht digitalisiert werden. Sie alle zeigen die Bereitschaft der Land- und Forstwirtschaft, sich für die Artenvielfalt einzusetzen.

© BBV - Anna-Maria Huber
Phacelia
Blühende Phacelia lockt viele Insekten an, z. B. diese Hummel
© BBV - Anna-Maria Huber
Rupert Schlauderer auf dem Blühschlepper
Rupert Schlauderer

19. Juni: Artenvielfalt im Knoblauchsland

Gemüsebauer Peter Höfler aus Nürnberg-Schnepfenreuth engagiert sich aktiv für Artenvielfalt im Knoblauchsland, einer Anbauregion für Gemüse im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen. Dazu hat er – mithilfe eines naturnahen Grünplaners – betriebseigene Flächen rund um seine Gewächshäuser begrünt.
2013 bis 2016 wurden 1,5 ha Außengelände naturnah umgestaltet. Aus ungenutzten Nebenflächen und monotonen Rasen entstanden artenreiche bunte Blumenwiesen, Säume, Hecken aus heimischen Wildsträuchern sowie Feuchtbereiche. Das Projekt wurde biozertifiziert. Die ersten Rebhühner und Kiebitze zogen schon im Baujahr ein. Färberwaid, Wilde Esparsette, Nachtviole und Margerite kehrten an Standorte zurück, wo sie schon früher ursprünglich vorgekommen sind. Totholz, Steinhaufen und Nisthilfen sorgen für vielfältigen Lebensraum aller Art und fördern  Biodiversität. Auch der Parkplatz oder die Feuerwehrzufahrt wurden begrünt.

Mehr über das Pilotprojekt „Wildblumenansaaten“ bei Peter Höfler erfahren Sie hier.

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Schlepper vor Gewächshaus
Gemüsebauer Peter Höfler aus Nürnberg-Schnepfenreuth sorgt sich um die Vielfalt in der Kultur-Landschaft.
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Höfler vor Insektenhotel
Auf seinen eigenen Flächen hat Höfler Lebensraum für Wildbienen, Insekten, Vögel und Wildblumen geschaffen.

19. Juni: Ausblick auf die Bauernmarktmeile in Nürnberg

Am Sonntag, 23. Juni 2019, wird die Nürnberger Innenstadt mit dem Hauptmarkt im Zentrum wieder zum regionalen Genussmarkt der Superlative. Rund 100 Direktvermarkter werden ihre Stände aufbauen. „Über das Genusserlebnis hinaus erfüllt die Bauernmarktmeile auch das Informationsbedürfnis der Verbraucherinnen und Verbraucher, wo und wie ihre Lebensmittel erzeugt werden“, betont Nürnbergs Kreisobmann Peter Höfler. „Hier kommen Erzeuger und Kunde direkt und persönlich ins Gespräch“, weiß Höfler aus eigener Erfahrung als Gemüseerzeuger aus dem Knoblauchsland. Zusätzlich zu den Kostproben präsentieren die Landfrauen und der Bayerische Bauernverband auf der Bauernmarktmeile 2019 die Aktion „Bayern blüht auf“. Dazu macht die bayernweite Schleppertour auch auf der Bauernmarktmeile Station, bevor es in andere Regierungsbezirke weitergeht. Die Landfrauen und der BBV machen mit dieser Aktion im Sommer 2019 auf das Engagement der Landwirtschaft für die Artenvielfalt aufmerksam.

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Pressetermin auf dem Hauptmarkt
v.r.: Kreisobmann Peter Höfler, Kreisbäuerin Doris Greul-Leuzmann, Nürnbergs zweiter Bürgermeister Christian Vogel und der stv. Vors. des Vereins Einkaufen auf dem Bauernhof in Bayern, Walter Zeitz, vor dem Blühtraktor.
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Bluehschlepper färt auf den Nürnberger Hauptmarkt zu
Der Blühschlepper fährt auf den Nürnberger Hauptmarkt ein ...

12. Juni: Markt Erlbach

Am 12. Juni hat unser Blühschlepper im mittelfränkischen Eschenbach bei Markt Erlbach, Lkrs. NEA, Station gemacht. Anlass ist die geplante Ortsumgehung. Diese kostet sehr viel wertvolle Acker- und Wiesenflächen – und zusätzlich noch weitere Naturschutz-Ausgleichsflächen. Wir Landwirte sorgen für mehr Artenvielfalt durch produktionsintegrierte Umweltschutzmaßnahmen, wie extensiven Getreidebau mit Lerchenfenstern, Blühflächen auf Ackerbrachestreifen und ein Ackerwildkräuterprojekt. Dabei unterstützt uns fachlich die Bayerische Kulturlandstiftung.

 

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Gruppe in Mittelfranken vor dem Blühschlepper
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Motorhaube Blühschlepper

9. Juni: Höchstadt

Wieviel PS sind das?130 PS hat der Schlepper vom Typ 6130 TTV, den Deutz-Fahr für unsere Schleppertour "Bayern blüht auf" sponsert. Dem gegenüber steht ein PS des Süddeutschen Kaltblutes unseres Kollegen Ludwig Kraus aus Höchstadt. Wobei Experten nicht 100 Prozent einer Meinung sind, wieviele PS ein Pferd nun tatsächlich auf die „Straße“ – oder Rennbahn – bringt. Der schottische Erfinder James Watt jedenfalls hat eine Pferdestärke oder kurz ein PS folgendermaßen definiert: Es ist die Leistung, wenn ein Pferd in einer Minute ein Gewicht von 150 Kilogramm 30 Meter hochhebt. Hätten Sie´s gewusst?

 

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Schlepper und ein Pferd

7. Juni: Schabringen

Pfarrer Manuel Kleiner segnete den Schlepper gleich auf der ersten Station in Schabringen und wünschte allen, die damit auf die Reise gehen, eine gute und unfallfreie Fahrt. Mehr Info dazu lesen Sie hier ...
 

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Segnung Blühschlepper

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