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Rispenhirse
© paylessimages / Adobestock.com

Ackerbau in Trockenlagen – Humusaufbau und klimaangepasste Kulturen wie Färberdistel und Rispenhirse

HumusKlimaNetz-Feldtag am 23. Juni 2026 in Unterfranken

18.06.2026 | Innovative und selten zu besichtigende Humusaufbaumaßnahmen zeigt der diesjährige Feldtag des HumusKlimaNetzes auf dem Biohof Schleerieth in Werneck: Rispenhirse mit Untersaat als Strategie gegen Trockenstress und die Färberdistel als tiefwurzelnde und trockenheitstolerante Kultur. Kommen Sie vorbei!

Praxisnahe Ansätze, wie sich Böden in Trockenlagen widerstandsfähiger machen lassen, stehen beim Feldtag auf dem Biohof Schleerieth im Fokus: 

  • humusaufbauende Maßnahmen im HumusKlimaNetz, 
  • Rispenhirse mit Untersaat als Strategie gegen Trockenstress sowie 
  • die Färberdistel als tiefwurzelnde und trockenheitstolerante Kultur. 

Anhand eines Bodenprofils wird zudem ein Kleegrasbestand im dritten Nutzungsjahr vorgestellt. Diskutiert werden sein Fruchtfolgewert, sein Beitrag zum Humusaufbau sowie die Grenzen des Systems.

Zum ausführlichen Programm

 

HumusKlimaNetz-Feldtag: Ackerbau in Trockenlagen

Zeit:                Dienstag, 23.06.2026, 13:30–17:00 Uhr

Ort:                 Biohof Schleerieth – Starenberg 1, 97440 Werneck (Unterfranken, Bayern)
Kosten:          kostenfrei, Verpflegung auf Spendenbasis

Veranstalter:  Naturland
Programm / Anmeldung: www.humus-klima-netz.de/event/2026-feldtag-biohof-schleerieth

 

Über das HumusKlimaNetz

Das HumusKlimaNetz ist ein Modell- und Demonstrationsvorhaben zum Humusaufbau in Ackerböden. Bis zunächst Ende 2027 werden bundesweit auf 150 Betrieben – je zur Hälfte ökologisch und zur Hälfte konventionell wirtschaftend – Maßnahmen zum Humusaufbau und -erhalt als Beitrag zum Klimaschutz erprobt und in die Breite getragen. Die Gesamtkoordination für das Vorhaben verantworten der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und der Deutsche Bauernverband (DBV). Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das Thünen-Institut. Das HumusKlimaNetz wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gefördert, Projektträgerin ist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR).

Zum Humusaufbau und -erhalt beschreiten die teilnehmenden Betriebe unterschiedliche Wege: Sie reichen von erweiterten Fruchtfolgen, der Einsaat von Zwischenfrüchten oder Untersaaten oder dem Anbau mehrjähriger Kulturen bis hin zur Kombination von Gehölzen und Ackerflächen in Agroforstsystemen. Wie diese Maßnahmen auf den Humusgehalt im Boden wirken, messen und bewerten die Forscherinnen und Forscher des Thünen-Instituts. Sie widmen sich außerdem der Bemessung der Kosten einzelner Maßnahmen, sozio-ökonomischen Fragen, der Bewertung möglicher Synergieeffekte und der Erstellung von gesamtbetrieblichen Klimabilanzen. Mehr erfahren unter www.humus-klima-netz.de

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