Herausforderungen sind immens
Viele Themen auf der Agenda des BBV-Landesfachausschusses für tierische Erzeugung und Vermarktung
Der aktuelle Referentenentwurf zum Tierhaltungskennzeichnungsgesetz als staatliches Label erhitzt die Gemüter. Aber auch die aktuellen Entwicklungen in der Privatwirtschaft hinsichtlich weiterer Mehrwertprogramme im Rahmen der „Haltungsform“ sorgen derzeit für Sprengstoff. Zur Initiative Tierwohl (ITW) konnte der stellvertretende Ausschussvorsitzende, Sebastian Dickow, als landwirtschaftlicher Beteiligter an den bundesweiten Runden mit Schlachtbranche und Lebensmitteleinzelhandel aus erster Hand von den schwierigen Verhandlungen berichten.
Neben Vermarktungsthemen ging es auch um das Verhältnis des Bayerischen Bauernverbands zur (Amts-) Tierärzteschaft, ebenso wie um ein Projekt der „Aufsuchenden Hilfe im Allgäu“ für Betriebe in Notlagen. Ein wichtiger Themenpunkt war auch der Austausch mit einem Vertreter des bayerischen Landwirtschaftsministeriums zur aktuellen und geplanten Stallbauförderung.
Aufgrund der Vielzahl der Themen und der herausfordernden Sachverhalte rund um die bayerische Nutztierhaltung wurde noch für Mai ein weiterer Sitzungstermin vereinbart, der online stattfinden soll.