Naturflächenbedarfsgesetz: Klare Ablehnung des Bauernverbandes
DBV fordert Bundespolitik zum Stopp auf und bekräftigt damit Kritik des Bayerischen Bauernverbandes
DBV-Präsident Rukwied fordert die Bundesregierung dazu auf, den vorliegenden Referentenentwurf des Bundesumweltministeriums zurückzuziehen, wie auch wir als Bayerischer Bauernverband das bereits von der Bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung verlangt haben. Sowohl Präsident Rukwied als auch Präsident Felßner richten beide die klare Botschaft an die Politik, dass Pläne für ein Vorkaufsrecht zugunsten von Naturschutzverbänden über Ersatzgelder für Großbauprojekte nicht akzeptabel sind, weil das zulasten der Land- und Forstwirtschaft geht und einen Angriff aufs Eigentum darstellt.
Aus Berlin ist zu hören, dass hier innerhalb der Bundesregierung ein Einvernehmen zu den Plänen des Bundesumweltministeriums und von Bundesminister Schneider nicht in Sicht ist. Dementsprechend ist es richtig und wichtig, dass der DBV gemeinsam mit allen Landesbauernverbänden eine deutliche Erklärung verabschiedet hat.
Kreisehrenamtliche können das Positionspapier bei aktuellen Kontakten und Gesprächen mit regionalen Bundestagsabgeordneten der Berliner Regierungsparteien nutzen: https://www.bauernverband.de/fileadmin/user_upload/dbv/pressemitteilungen/2026/KW_17/DBV-Erklaerung_Naturflaechenbedarfsgesetz.pdf