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Krise nationalen Ausmaßes braucht mehr wirksame Hilfen statt Aussitzen

Generalsekretär von Butler zum Erntebericht des Bundeslandwirtschaftsministers

02.09.2026 | Der am 2. September 2026 vorgestellte Erntebericht des Bundeslandwirtschaftsministers zeigt: „Wer von einer Krise nationalen Ausmaßes spricht, muss auch wirksame Hilfen liefern, statt diese Krise auszusitzen und auf ein besseres 2027 zu hoffen“, sagt der Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbands Carl von Butler. Antworten hat der BBV im Vorfeld des geforderten Sofortprogramms geliefert.

Dazu gehören z.B. folgende akute Maßnahmen:
·    Der Bundeszuschuss für die SVLFG-Beiträge muss erhöht, statt wie bisher im Haushalt geplant gesenkt werden.
·    Aufstockung der EU-Düngehilfe durch Deutschland, um Betrieben zusätzlich zu helfen.
·    Neue Bund-Länder-Nothilfe nach dem Vorbild der Dürrehilfe 2018.

 

„Statt nur eine kurzfristige Hilfestellung zu geben, muss sich die Bundesregierung in Brüssel für eine echte schnelle und langfristige Entlastung auf den Betrieben einsetzen“, betont von Buttler.
So z.B. für
·    ein starkes EU-Agrarbudget ab 2028 mit mindestens 500 Mrd Euro
·    Bürokratie und Auflagen senken
·    Ein Auflagenmoratorium in Berlin und Brüssel

 

„Die Betriebe stehen teilweise wirtschaftlich an der Wand. Umso mehr benötigt die Landwirtschaft jetzt wirksame Hilfen, anstatt einfach neue Schulden zu machen. Langfristig zeigt sich, wie wichtig eine starke Gemeinsame Agrarpolitik ist und hier jeder Euro gut investiert ist. Hier müssen der Bundeskanzler und die Bundesregierung sich endlich klar zur Landwirtschaft bekennen“, fordert von Butler.

 

Welche Maßnahmen jetzt für die landwirtschaftlichen Betriebe erforderlich sind: Mehr dazu unter  www.bayerischerbauernverband.de/themen/politik-foerderung/sofortprogramm-landwirtschaft-2026