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Der Bundestag mit der Europa- und Deutschlandflagge
© Christian Müller - Fotolia

Bürokratieabbau in der Land- und Forstwirtschaft überfällig

Bauernverband richtet 15-Punktekatalog an Bundesregierung und EU-Kommission

12.01.2026 | In den vergangenen Monaten haben Regierungsverantwortliche in Berlin und Brüssel wiederholt betont, dass Vereinfachungen notwendig seien und Bürokratie konsequent abgebaut werden müsse. Für konkrete Verbesserungen hat die Präsidentenkonferenz des Bayerischen Bauernverbands einen 15-Punkte-Katalog an die Politik übermittelt.

Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete es als klaren Auftrag seines Bundeskabinetts, durch Entlastungen und Vereinfachungen einen nachhaltigen Aufbruch für Wirtschaftswachstum, Stabilität und zukunftsfähige Perspektiven in Deutschland zu ermöglichen. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, kleine und mittlere Unternehmen – darunter auch Landwirte und Waldbauern – um 35 Prozent von Bürokratie und Auflagen zu entlasten.

Für den Bayerischen Bauernverband ist dabei ein Auflagenmoratorium der erste notwendige Schritt: Es dürfen keine neuen Gesetzesvorschläge mit zusätzlicher Bürokratie und weiteren Belastungen auf den Weg gebracht werden. Spürbare Vereinfachungen sowie ein tiefgreifender Abbau von Überbürokratisierung und Überregulierung sind für die Land- und Forstwirtschaft auf europäischer wie auch auf nationaler Ebene längst überfällig.

Um konkrete Verbesserungen anzustoßen, hat die Präsidentenkonferenz des Bayerischen Bauernverbands zum Ende des vergangenen Jahres einen 15-Punkte-Katalog an die Politik übermittelt. Dieser richtet sich an die politischen Entscheidungsträger und enthält zentrale Forderungen für das erste Halbjahr 2026.