Bürokratieabbau in der Land- und Forstwirtschaft überfällig
Bauernverband richtet 15-Punktekatalog an Bundesregierung und EU-Kommission
Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete es als klaren Auftrag seines Bundeskabinetts, durch Entlastungen und Vereinfachungen einen nachhaltigen Aufbruch für Wirtschaftswachstum, Stabilität und zukunftsfähige Perspektiven in Deutschland zu ermöglichen. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, kleine und mittlere Unternehmen – darunter auch Landwirte und Waldbauern – um 35 Prozent von Bürokratie und Auflagen zu entlasten.
Für den Bayerischen Bauernverband ist dabei ein Auflagenmoratorium der erste notwendige Schritt: Es dürfen keine neuen Gesetzesvorschläge mit zusätzlicher Bürokratie und weiteren Belastungen auf den Weg gebracht werden. Spürbare Vereinfachungen sowie ein tiefgreifender Abbau von Überbürokratisierung und Überregulierung sind für die Land- und Forstwirtschaft auf europäischer wie auch auf nationaler Ebene längst überfällig.
Um konkrete Verbesserungen anzustoßen, hat die Präsidentenkonferenz des Bayerischen Bauernverbands zum Ende des vergangenen Jahres einen 15-Punkte-Katalog an die Politik übermittelt. Dieser richtet sich an die politischen Entscheidungsträger und enthält zentrale Forderungen für das erste Halbjahr 2026.