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2022-06-14-Bayerische Delegierte Beim Deutschen Bauerntag in Lübeck
60 Bäuerinnen und Bauern aus allen sieben BBV-Bezirksverbänden diskutierten beim Deutschen Bauerntag in Lübeck mit, wenn es um das Zukunftsbild der Landwirtschaft in Deutschland geht.

„Vielfalt ist unsere Stärke“

60 Bäuerinnen und Bauern vertraten Bayern beim Deutschen Bauerntag

15.06.2022 |

Die Delegierten aus Bayern, Bezirks- und Kreisehrenamtliche des Bayerischen Bauernverbandes, bezogen beim Bauerntag Position und diskutierten Lösungen , wenn es um das Zukunftsbild der deutschen Landwirtschaft geht. Vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Lage ging es den bayerischen Delegierten vor allem darum, Themen wie Versorgungssicherheit und Ernährungssicherung in den Blick zu nehmen. Denn: Die bayerischen Bäuerinnen und Bauern stehen zu ihrer Verantwortung, die Menschen vorrangig mit hochwertigen heimischen Lebensmitteln zu versorgen.

Gleichzeitig liegt ihnen der Klimaschutz am Herzen und bleibt als gesamtgesellschaftliche, weltweite Aufgabe bestehen. Die heimische Land- und Forstwirtschaft sieht sich als Teil der Lösung. Die bayerischen Delegierten betonen die vielfältige Rolle der Land- und Forstwirtschaft. Lebensmittel, Energiewende, Klimaschutz und Artenvielfalt – all das leisten die bayerischen Familienbetriebe und sehen sich als „grünes Fundament unserer Gesellschaft“ ganz nach dem Motto „Vielfalt ist die Stärke der Land- und Forstwirtschaft!“ Dafür werben die bayerischen Delegierten in Lübeck. Erst kürzlich haben die Kreisbäuerinnen und Kreisobmänner bei ihrer Frühjahrstagung dazu eine Position beschlossen 

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Mottobild Vielfalt ist unsere Stärke

Grundsatzrede von Präsident Rukwied: Versorgungssicherheit ist strategische und politische Aufgabe

In seiner Grundsatzrede beim Deutschen Bauerntag 2022 in Lübeck betonte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, die Schlüsselrolle und die Leistungen der Landwirtschaft nach der sprichwörtlichen Zeitenwende durch den Krieg in der Ukraine. „Ohne die Landwirtschaft kann die mit dem Ukraine-Krieg ausgelöste Versorgungskrise in einigen Regionen der Welt nicht gelöst werden. Wir deutschen Bauern können, wollen und müssen unseren Beitrag dazu leisten, diese Krise zu überwinden“, betonte der Bauernpräsident. Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sei jetzt nicht nur eine strategische und politische Aufgabe für Deutschland und Europa, sondern stehe auch für die Landwirte selbst konkret im Mittelpunkt. Dafür müsse die Versorgung mit Stickstoffdünger gesichert und die gesamte Lebensmittelwirtschaft bei der Gasversorgung priorisiert werden. „Zur globalen Versorgungssicherheit gehört es auch, die Handelswege offen zu halten und Exportbeschränkungen eine Absage zu erteilen. Wenn Russland Getreidelieferungen als politische Waffe einsetzt, kann der Westen sich nicht im Produktionsverzicht üben. Deshalb müssen auch die F2F-Strategie und die Regeln zur GAP-Förderung ab 2023 nachjustiert werden.“ Auch könnten Landwirte einen weiteren Beitrag zur Entspannung der aktuellen Energiekrise leisten, wenn Begrenzungen im EEG und im Genehmigungsrecht temporär aufgehoben werden.

Gleichzeitig betonte Rukwied, dass es wichtig sei, bei den Themen Klimaschutz, Artenvielfalt und Tierwohl weiter voranzukommen. „Hier dürfen wir nicht bremsen, das sage ich in aller Deutlichkeit.“ Nicht zuletzt angesichts der prekären Lage in der Schweinehaltung sei beim Umbau der Tierhaltung nun Tempo gefragt. „Unsere Tierhalter müssen jetzt zügig wissen, wie es weitergeht. Dafür brauchen wir eine stabile Finanzierung des Umbaus und gleichzeitig Änderungen im Bau- und Genehmigungsrecht.“

Auch aus verbandspolitischer Sicht wolle man sich weiterentwickeln. Dazu habe man beim Ziel, „Jünger und weiblicher“ zu werden, eine erste Zielmarke erreicht und einen Weg gefunden, Frauen noch stärker im Verband zu integrieren. Mit dem Projekt „#Zukunftsbauern“ wollte man Ideen entwickeln, wie mehr Wertschöpfung und Wertschätzung auf die Höfe zu bekommen ist. Im politischen Bereich wolle der Verband noch stärker als Problemlöser auftreten. „Wir Bauern wollen unsere Zukunft selbst mitgestalten und bieten an, die Herausforderungen gemeinsam mit der Gesellschaft anzugehen.“

 

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Bauerntag Oberpfalz
Die Oberpfälzer Delegierten auf dem Deutschen Bauerntag mit Präsident Heidl und Vizepräsident Felßner
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Niederbayern deutscher Bauerntag
Die niederbayerischen Delegierten auf dem Deutschen Bauerntag mit Präsident Heidl, Vizepräsident Felßner und Generalsekretär Wimmer
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Oberbayerische Delegierte
Die oberbayerischen Delegierten auf dem Deutschen Bauerntag
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Schwäbische Delegierte
Die schwäbischen Delegierten auf dem Deutschen Bauerntag mit Präsident Heidl und Vizepräsident Felßner
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unterfränkische Delegierte
Die unterfränkischen Delegierten auf dem Deutschen Bauerntag mit Präsident Heidl und Vizepräsident Felßner
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mittelfränkische Delegierte
Die mittelfränkischen Delegierten auf dem Deutschen Bauerntag mit Präsident Heidl und Vizepräsident Felßner
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oberfränkische Delegierte
Die oberfränkischen Delegierten auf dem Deutschen Bauerntag mit Präsident Heidl und Vizepräsident Felßner

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2022-06-15 Niederbayern dt. Bauerntag

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2022-06-15 Oberpfalz dt. Bauerntag

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