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EU-Ökorecht: Der Trilog beginnt
BBV fordert praxistaugliche Regeln für Tierhaltung, Außenklimabereiche und Bestandsschutz
25.09.2026
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Die Trilogverhandlungen um die Änderung der EU-Ökoverordnung gehen in die entscheidende Runde. Die Vorbereitungen auf Mitarbeiterebene sind schon angelaufen, die Verhandlungstermine zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und EU-Agrarrat folgen im Oktober und November.
Der BBV hat im Vorfeld seine Forderungen zum Trilog an EU-Kommissar Hansen, Bundesminister Rainer, Staatsministerin Kaniber und damit befasste EU-Abgeordnete herangetragen und setzt sich bei allen passenden Gelegenheiten für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Ökolandbaus ein.
Dabei erklärte der BBV seine ausdrückliche Unterstützung des Kompromisspakets „C3“ aus dem EP-Agrarausschuss, forderte jedoch, dieses durch weitere praxisgerechte Regelungen zu flankieren:
- Rechtssichere Verankerung innovativer Haltungssysteme als Alternative bei objektiven Hindernissen für eine 100%ige Weidehaltung.
- Klare und praxistaugliche Vorgaben für Außenklimabereiche sowie die Möglichkeit teilweiser Überdachungen zum Tierwohl- und Witterungsschutz.
- Kombination von Innen- und Außenflächen bei innovativen Systemen, ausreichende Übergangsfristen und Bestandsschutz, um unnötige Betriebsausstiege und Investitionsverluste zu verhindern.
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