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Bullenstall

TA Luft gefährdet Tierhaltung

Geplante Regeln für meiste Betriebe wirtschaftlich nicht leistbar

17.12.2020 |

Weil die geforderten technischen Anlagen für die meisten Betriebe schlicht zu teuer sind, hatte der Bayerische Bauernverband gegenüber Bundesinnenminister Horst Seehofer im Vorfeld des Bundeskabinetts nochmal für eine Ablehnung geworben. Nun steht nur noch die Entscheidung der Bundesländer im Bundesrat aus.

Sollten die geplanten Regelungen kommen, wird deshlab die Zahl der tierhaltenden Betriebe in Bayern wohl weiter zurückgehen. Denn die durch die neue TA Luft geforderten technischen Luftreinhaltungsmaßnahmen für neue, aber auch bestehende Stallanlagen für die meisten Betriebe wirtschaftlich nicht leistbar sind. Die in Bayern bewährte Umsetzung des Immissionsschutzes, bei der unter Beachtung hoher Schutzansprüche gegenüber der Umwelt neue Stallungen realisiert werden können, wird massiv beeinträchtigt.

„Ich bitte Sie daher, sich dafür einzusetzen, dass die Novelle der TA Luft in der derzeit vorliegenden Fassung nicht in Kraft gesetzt wird, um den bayerischen Betrieben auch weiterhin die Nutztierhaltung zu ermöglichen und damit auch die Versorgung der Bevölkerung mit regionalem Fleisch zu sichern“, unterstrich Bauernpräsident Walter Heidl gegenüber Bundesinnenminister Horst Seehofer.

Die aktuelle Position der BBV-Präsidentenkonferenz unter www.BayerischerBauernVerband.de/Positionen

 

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