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Landfrauen im Gespräch mit Staatsministerin Kaniber

Im Mittelpunkt des Jahresgesprächs: Die aktuelle Lage der Landwirtschaft

04.11.2026 | Psychische Belastungen, unsichere Zukunft für schweinehaltende Betriebe, niedrige Erzeugerpreise: Beim jährlichen Gespräch des Landesvorstands der Landfrauen mit Ministerin Michaela Kaniber wurden die drängenden Themen der Branche offen diskutiert – mit einem klaren Appell für eine starke Agrarpolitik und mehr Sichtbarkeit der Landwirtinnen.

Einmal jährlich trifft sich der Landesvorstand der Landfrauen mit Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber zum Austausch. In diesem Jahr stand die aktuelle Lage der Landwirtschaft im Mittelpunkt: In dem Gespräch ging es um psychische Belastungen, Zukunft der Ferkelerzeuger und Schweinemäster, Mindestlohn, niedrige Erzeugerpreise, Pflanzenschutz sowie Herausforderungen wie die EmpCo-Richtlinie und Baurecht bei der Diversifizierung. Der Landesvorstand sprach sich für eine starke gemeinsame europäische Agrarpolitik aus.

Weiteres zentrales Thema: Das UN-Jahr der Landwirtin. Die Landfrauen dankten der Ministerin für das Sichtbarmachen von Landwirtinnen und baten um Unterstützung beim Mutterschutz für Selbstständige auf Bundesebene sowie um eine weitere bayerische Bäuerinnenstudie.

Auch die Regionalität, wie  in der Außer-Haus-Verpflegung und beim EU-Schulprogramm, müsse gestärkt werden. Einig war man sich, dass Landwirtschaft und Alltagskompetenzen mehr in die Schulen gehören – hier seien die Plattform AKO und das Projekt „Landfrauen machen Schule“ sehr wertvoll.