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Gruppe bei der Eröffnung des Berufswettbewerbs
Ministerin Julia Klöckner überzeugte sich persönlich im Grünen Zentrum Puch von der Qualität des Berufswettbewerbes und kam mit Teilnehmern ins Gespräch

Grüne Berufe #landgemacht

Bundesministerin eröffnet 34. Berufswettbewerb der deutschen Landjugend

05.02.2019 |

Bundesweit werden sich in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten rund 10.000 Auszubildende und Fachschüler der grünen Berufe daran beteiligen. „Das Nachwachsen einer ausreichenden Anzahl an Fachkräften ist eine der entscheidenden Zukunftsfragen der Landwirtschaft in Deutschland - und des ländlichen Raums insgesamt. Die agrarischen Berufswettbewerbe sind deshalb von herausragender Bedeutung. Sie informieren Jugendliche über die Attraktivität, die Vielfalt, die Abwechslung und Verantwortung der grünen Berufe“, sagte Klöckner zur Eröffnung.

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Julia Klöckner in Puch
Bundeslandwirtschaftministerin Julia Klöckner

Die Ministerin hatte es sich nicht nehmen lassen, sich im Grünen Zentrum Puch persönlich von der Qualität des Berufswettbewerbes zu überzeugen und mit Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Diese jungen Menschen seien „vor allem Botschafter eines realistischen Bilds von Landwirtschaft.  Einer Branche, in der in Sachen Modernität und Innovation die Post abgeht, die beispielhaft ist, wenn es um die Anwendung digitaler Lösungen geht. Lösungen, die abseits einer besseren Wettbewerbsfähigkeit und schonenderen Ressourcennutzung auch dazu beitragen, den Alltag des Landwirtes zu erleichtern“, so Julia Klöckner in Fürstenfeldbruck. Für sie stehe fest, so die Bundesministerin weiter: „Landwirtschaft gilt wieder als sexy. Eine erfreuliche Bestätigung für diese These sind die aktuellen Zahlen in den Ausbildungsberufen der Landwirtschaft, die entgegen des demografischen Trends stabil sind. Der Berufswettbewerb der deutschen Landjugend, der von den jungen Teilnehmern enormes Fachwissen in vielen Bereichen verlangt, leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.“

 

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Start des Berufswettbewerbs in Puch

Beste Bildung für eine stabile und nachhaltige Landwirtschaft

Zur Zeit der feierlichen Eröffnung in der Landwirtschaftsschule in Fürstenfeldbruck hatten die Auszubildenden den theoretischen Teil ihres Erstausscheids gerade hinter sich. Doch die Worte des Amtschefs des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Hubert Bittlmayer, waren nicht nur für sie bestimmt.„Mit Bildung können wir Zukunft gestalten und Vertrauen schaffen! Beste Bildung in der Agrar- und Hauswirtschaft ist für mich daher der Schlüssel für eine stabile und nachhaltige Landwirtschaft, für den Erhalt von Alltags- und Lebenskompetenzen und für einen offenen Dialog mit der Gesellschaft“, hob er hervor.

 

Vor den knapp 70 Auszubildenden aus Haus- und Landwirtschaft, die am heutigen Dienstag an den Start gingen, und den vielen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Bildung geht die Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) e.V. auf das Wettbewerbsmotto „Grüne Berufe #landgemacht: Qualität. Vertrauen. Zukunft.“ ein. Dazu gehöre auch eine Ausbildungsvergütung, die dem Berufsnachwuchs ein eigenständiges Leben ermögliche, so Kathrin Muus. „Von Arbeit und Ausbildung leben zu können, sei ein wahrer Zukunftsbeitrag, der von Betrieben, Verbänden und Politik gemeinsam geleistet werden muss“, stellt die BDL-Bundesvorsitzende klar.

 

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Berufswettbewerb in der Küche

Ein Beleg für die Qualität der Ausbildung in den grünen Berufen

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, weist auf die Qualität des Wettbewerbes hin: „Dieser Berufswettbewerb ist eine hervorragende Möglichkeit für unseren Nachwuchs, Talent und die erlernten Fähigkeiten zu zeigen. Allein die beeindruckende Zahl an Teilnehmern bei dieser deutschen Meisterschaft ist ein Beleg für die Breite und die Qualität der Ausbildung in der Land- und Tierwirtschaft, der Haus- und Forstwirtschaft sowie im Weinbau“, lobt der DBV-Präsident. Er freue sich besonders über die starke Motivation bei diesem Wettbewerb unter den jungen Leuten.

Bevor die Auszubildenden sich in Puch an ihre praktischen Aufgaben machen, stellt Anneliese Göller, die Vizepräsidentin des Deutschen LandFrauenverbands, fest: „Längst sind es auch die jungen Frauen, die die Grünen Berufe maßgeblich mitgestalten - und das nicht nur im Bereich Hauswirtschaft. Das ist zukunftsweisend, denn diejenigen, die erfolgreich beim Wettbewerb abschneiden, stellen nicht nur Weichen für ihre persönliche Karriere, sie sind ein Gewinn für ihre Region und unsere Verbände!“ Sie freue sich, das Können und Wissen der nächsten Generation beim diesjährigen Wettbewerb mitzuerleben.

 

Bereits zum 34. Mal laden der DBV, BDL und dlv mit ihren Landesverbänden und der Schorlemer Stiftung zum Berufswettbewerb der deutschen Landjugend ein. Gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und unterstützt von der Landwirtschaftlichen Rentenbank messen Auszubildende und Fachschüler der Sparten Land-, Haus-, Tier- und Forstwirtschaft sowie Weinbau ihr Wissen und Können. Die Besten qualifizieren sich für die Landesentscheide, in denen es um die Teilnahme am Bundesentscheid geht. Vom 2. bis 6. Juni 2019 werden in der Region Ammersee (alle Sparten außer Weinbau) und in Lauffen am Neckar (Weinbau) die Sieger gekürt.

 


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