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BBV-Präsident Günther Felßner, Peter Köninger (4.v.r.), Präsident BBV Mittelfranken und dessen Stellvertreter Erwin Auernhammer (2.v.l.) nutzten den Besuch von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer beim Johannitag, um auf den Preisverfall auf dem Schweinemarkt aufmerksam zu machen.

Schweinemarkt am Kipppunkt

Protestaktion beim Johannitag: Bauern bringen ihre Sorgen gegenüber Bundeslandwirtschaftsminister Rainer zum Ausdruck

01.07.2026 | Mit einer Protestaktion beim Johannitag am 24. Juni 2026 in Triesdorf haben BBV-Präsident Günther Felßner und mittelfränkische Bauernverbandsvertreter auf die dramatische Lage am Schweinemarkt aufmerksam gemacht.

Trotz sinkender Tierbestände bleiben die Erzeugerpreise auf einem katastrophalen Niveau. Während Handel und Teile der Wertschöpfungskette von Importen profitieren, geraten heimische Familienbetriebe zunehmend unter Druck. „Die Tierhaltung ist das Rückgrat unserer Landwirtschaft. Wir sind bei Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz Weltspitze – diesen Weg sind wir aus eigener Kraft gegangen“, betonte Felßner bereits auf der Bühne beim Deutschen Bauerntag. „All das steht jetzt auf dem Spiel und droht kaputt gemacht zu werden!"

Der BBV fordert ein Bekenntnis von Handel und Verbrauchern zu regionalen Erzeugnissen, verlässliche Rahmenbedingungen für Stallbau und Tierhaltung sowie einen Neuanfang bei der Düngeverordnung – ohne neue rote Gebiete und halbherzige Übergangslösungen.