Ökolandbau

© Gerhard Meißner/ Mainpost
Michael Stolzenberger

„Mit Öko und Sonderkulturen vom Neben- in den Haupterwerb“

BBV-Kreisobmann Stolzenberger im Portrait in der August-dbk

07.08.2020 |

Als er nach seinem Studium 2011 auf den unterfränkischen Familienbetrieb zurückgekommen ist, bewirtschaftete sein Vater diesen konventionell im Nebenerwerb. Wie Michael Stolzenberger und seine Frau Annette den Hof in den folgenden Jahren zu einem Bio-Haupterwerbsbetrieb weiterentwickelt haben, erzählt er unter der Rubrik „Nachgefragt“ in der August-Ausgabe der dbk, der Monatszeitschrift des Deutschen Bauernverbandes.

So stellte Stolzenberger, der auch BBV-Kreisobmann von Würzburg und Stellvertretender Vorsitzender im BBV-Ökoausschuss ist, gleich nach der Übernahme den Betrieb auf „bio“ um. Nach und nach ergaben sich Pachtmöglichkeiten. Der Betrieb, den der junge Ökolandwirt nach den Bioland-Richtlinien bewirtschaftet, vergrößerte sich auf rund 100 Hektar. Der Einstieg in die Sonderkulturen war ein Hektar Kürbis. Nach und nach haben sich die Stolzenbergers an Möhren, Rote Beete, Zuckerrüben, Spargel, Erdbeeren und Himbeeren gewagt, die sie direkt und über den LEH vermarkten. „Die Erdbeeren sind für mich Chefsache. Am Erdbeerfeld habe ich jede Menge Kontakt zu den Verbrauchern und kann vieles rund um die Landwirtschaft erklären und diskutieren“, erzählt Stolzenberger.

Die Öffentlichkeitsarbeit sei ihm ein „Riesenanliegen“. Er bekomme hierfür viel Unterstützung vom BBV. Als Stellvertretender Vorsitzender im BBV-Ökoausschuss sei ihm ein großes Anliegen, die Biothemen im BBV weiter voranzubringen: „Die Ökolandwirte sollen spüren, dass sie bei uns im Verband eine Heimat haben.“

 

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