© Elisabeth Doll
Orangene Blümchen

Der Karlsgarten auf dem Wieshof

Garten, Kochen und Natur

05.01.2018 |

Karlsgärten erinnern an Karl den Großen, der durch Reformen und Gesetzestexte sein Reich erneuerte. Kaiser Karl der Große gab den Auftrag für eine Liste von 73 Nutzpflanzen sowie 16 Baumarten, die in jedem Landgut kultiviert werden sollten. Die "Verordnung über Land- und Krongüter" gilt als das älteste schriftliche Dokument mittelalterlicher Gartenkultur.
 
Die im letzten Kapitel der kaiserlichen Verordnung aufgeführte Liste von Nahrungs- und Heilmitteln umfasst Kräuter, Gemüse und Obstgehölze und wird als Markstein des Beginns der westlichen Gartenkultur und Gärtnerei gesehen. In ihrer Bedeutung kommen die Pflanzen des Karlsgartens einer mittelalterlichen Apotheke gleich. Sie waren Nahrungsmittel und Heilmittel, mit vielen, heute leider oftmals vergessenen Wirkungen für das körperliche und geistige Wohlbefinden der Menschen im Mittelalter.

Im Video verrät Elisabeth, wie Sie mit den Blumen und Kräutern aus ihrem Karlsgarten auch Ringelblumensalbe macht.

 

 

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