KREISVERBAND ROSENHEIM

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Betriebserkundung Landgut Enhuber
Bei der Betriebserkundung des Landgutes Enhuber von Petra Murner (mit Hut) konnten die jungen Bäuerinnen und Landfrauen rund um die stellvertretende Kreisbäuerin Maria Bichler (kniend) viel entdecken.

Halfing hat viel zu bieten

Führung im Halfinger Freimoos und auf dem Bio-Bauernhof Landgut Enhuber
16.07.2020 |

Fünfzehn Frauen fanden sich am vergangen Samstag bei leider verregnetem Wetter auf dem Landgut Enhuber in Halfing bei Bäuerin Petra Murner ein. Ganz flexibel stellte sich die Referentin auf das Wetter ein und begrüßte die Damen mit einem leckeren Getränk bevor sie den Betrieb vorstellte. Auf dem Biohof werden ursprüngliche Rassen wie das Murnau-Werdenfelser bzw. das Pinzgauer Rind gezüchtet, die sich frei auf der Weide bewegen und frisches Gras fressen können. Weiter werden die Rinder mit Heu oder Heusilo von den eigenen Flächen gefüttert. Die Schlachtung und Vermarktung erfolgt direkt auf dem Hof. „Unsere Biolandwirtschaft ist im Aufbau, aber wir haben einen guten Kundenstamm, der auf eine gute Fleischqualtität Wert legt“, führte Petra Murner aus. Sie berichtete den Bäuerinnen, wie der Betrieb aufgebaut ist und wie die Züchtung erfolgt. „Wir haben in den wenigen Jahren, in denen wir unseren Betrieb wieder aufgebaut haben, viele Erfahrungen gemacht und freuen uns, dass wir über die Direktvermarktung direkt mit den Verbrauchern in Kontakt kommen können“, erläutert die Bäuerin.

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Halfinger Freimoos
Im Halfinger Freimoos entdeckten die Teilnehmerinnen neben Azaleen und Rhododendren auch fleischfressende Pflanzen.

Nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte, machte sich die Gruppe auf den Weg in das Halfinger Freimoos. Das Halfinger Freimoos zwischen den Gemeinden Amerang und Halfing wurde bis 2013 renaturiert und bietete seitdem abwehslungsreiche Einblicke in die ursprüngliche Mooslandschaft mit seinen geschützten Tieren und Pflanzen. Der eigene Zugang, den die Familie von Petra Murner zum See hat, bietet interessante Einblicke in die von der Familie angepflanzten Azaleen und Rhododendren. Gartenbäuerin Petra Murner erklärt die Besonderheiten der Landschaft und der Pflanzen und lädt alle ein, im nächsten Jahr etwas früher zu kommen, um die Pflanzen in voller Blüte erleben zu können.

Beim abschließenden Kaffeetrinken in der Halle des Betriebes konnten sich die Bäuerinnen und Landfrauen – mit dem gebotenen Abstand – austauschen. Maria Bichler bedankte sich als stellvertretende Kreisbäuerin bei Petra Murner für den informativen Nachmittag. „Es ist bewundernswert, mit wie viel Elan hier ein Biobetrieb aufgebaut wird und wir haben die Zeit hier sehr genossen“, fasste Maria Bichler zusammen.

Somit ist der Start geglückt und die Teilnehmerinnen haben erfahren: auch direkt vor der Haustür im Kreis Rosenheim gibt es ganz viel zu entdecken.

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