Team Niederbayern auf dem Deutschen Bauerntag 2026
Delegierte in Freiburg
Gemeinsam mit 80 weiteren Ehrenamtlichen des Bayerischen Bauernverbands vertreten die Kreisbäuerinnen und Kreisobmänner aus Niederbayern beim Deutschen Bauerntag in Freiburg die Interessen der bäuerlichen Familienbetriebe aus Bayern. Die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe bleibt angespannt: Niedrige Erzeugerpreise stehen deutlich gestiegenen Betriebsmittelkosten gegenüber.
Unter dem Motto „Landwirtschaft stärken – Versorgung sichern“ diskutiert der Berufsstand mit der Bundespolitik über die Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auswirkungen geopolitischer Krisen sowie notwendige politische Entlastungen für die Betriebe. Zwar wurde die vollständige Erstattung der Energiesteuer auf Agrardiesel ab 2026 wieder angekündigt, aus Sicht des Berufsstandes sind jedoch weitere Schritte erforderlich.
„Mit Spannung erwarten wir die Rede von Bundeslandwirtschaftsminister Rainer. In der Diskussion werden wir deutlich machen, dass wir steuerfreie Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft, bessere Rahmenbedingungen für die Tierhaltung und weniger Bürokratie für unsere Familienbetriebe brauchen“, betont die niederbayerische Bezirksbäuerin Claudia Erndl.
Die Forderungen des Berufsstandes sollen in der „Freiburger Erklärung“ gebündelt und insbesondere mit Blick auf die zukünftige Ausgestaltung der EU-Agrarpolitik ab 2028 an die Politik adressiert werden. Darüber hinaus stehen Themen wie Naturwiederherstellung, Tierhaltung und Sonderkulturen auf der Agenda des Deutschen Bauerntags.
Der Deutsche Bauerntag ist die jährliche Versammlung der Delegierten aller 18 Landesbauernverbände. Der Austragungsort wechselt dabei zwischen den einzelnen Landesverbänden.