Landfrauenfrühstück
Gemeinschaft, Regionalität und klare Worte für eine starke Demokratie
Mit etwa 145 Landfrauen war das Kreuzkloster in Gemünden bis auf den letzten Platz gefüllt und mit zahlreichen Ehrengästen, wie Alexander Hoffmann (CSU), Kerstin Celina (Grüne), die stellv. Landrätin Pamela Nembach und weiteren dicht besetzt. Das angebotene Frühstück mit einer breiten Palette von Zutaten aus der Region ließ keine Wünsche offen. Zuletzt konnten die Teilnehmerinnen sogar den Daheimgebliebenen noch Joghurts und Buttermilch mit verschiedenen Geschmacksrichtungen mitbringen.
Nach dem vorangestellten ausgiebigen Frühstück und dem Einführungslied des Landfrauenchores Main-Spessart gab Bezirkstagspräsident Stefan Funk ein kurz gehaltenes Statement zu den Vorteilen unserer Demokratie ab und wies darauf hin, dass Menschen in anderen Ländern für Ihre Meinungsäußerung ihr Leben auf der Straße riskierten. Gerade die Demokratie ermögliche es, ohne Blutvergießen Reformen einzuleiten, so Funk. Der Bezirkstagspräsident rief dazu auf aktiv die Demokratie zu verteidigen. Dazu gehöre auch sich zu fragen, wie jeder dem Staat dienen kann, ohne täglich neue Forderungen zu stellen. Er danke den Landrauen, die für Regionalität und Saisonalität in der Landwirtschaft stehen und Toleranz und Offenheit vorbildlich vorleben.
Danach stellte Dieter Körber, Geschäftsführer der Mainfränkischen Werkstätten die breit gefächerten Tätigkeiten ihrer Behindertenwerkstatt vor. Zahlreiche Bilder verdeutlichten den hohen künstlerischen Anspruch, der vielfach auch für die Erstellung ganzer Bühnenbilder genutzt wird. Eine nach der Vorstellung durchgeführte Spendenaktion erbrachte 720 € für diese wichtige schon seit langem aktive Einrichtung.
Zum Abschluss stimmte der gesamte Saal zum Lied "Ein bisschen Frieden" ein und beendete damit den Vormittag voller Kulinarik, Informationen und Weiterbildung.
Die nachfolgenden Bilder geben einen guten Eindruck auf dieses wichtige Ereignis im Landfrauenjahr.