Kulmbacher Landfrauentag
Großer Andrang in der Steinachtalhalle
Kreis- und Bezirksbäuerin Beate Opel hatte den Bundeslandwirtschaftsminister als Redner des diesjährigen Landfrauentages gewinnen können und dieser zeigte verschiedene Voraussetzungen zur Erhaltung der Demokratie auf.
Das Ehrenamt bezeichnete er als den "Herzschlag der Demokratie" und insbesondere die Landfrauen würden als Kitt der Gesellschaft wirken. Im Rahmen seines Amtes als Ernährungsminister sah er die Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln als essenzielle Aufgabe zur Demokratiesicherung an. In diesem Zusammenhang kam er auch auf die vegane Ernährung zu sprechen: "Jeder soll essen, was ihm schmeckt." stellte er fest, dabei könne es aber nicht angehen, dass eine Gruppe der anderen vorschreibt, was sie essen soll.
Beate Opel bezeichnete die Landfrauen als Motor sozialer Netzwerke auf dem Land und berichtete auch vom "Jahr der Frauen in der Landwirtschaft" welches die Vereinten Nationen für heuer ausgerufen haben.
Stellvertretende Landrätin Christa Flauer fand die Frauen in der Politik noch immer unterrepräsentiert.
Landrat Klaus Peter Söllner sah den Landkreis Kulmbach gut aufgestellt zur Demokratiesicherung: es gäbe eine starke Lebensmittelindustrie, Lebensmittelhandwerk und Landwirtschaft, eine intensive Landfrauenarbeit stärke die Dörfer und fördere auch die Verbindung zur Stadtbevölkerung.
Das weitere Programm bot noch den Auftritt des "Stanicher Männerballets" sowie einen Sketch.
Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt vom BBV Landfrauenchor Kulmbach.