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Das Treffen der ArGe-Jagd im Sprtheim in Weingarts
© BBV Torsten Gunselmann

Treffen der Jagdgenossenschaften

Fortbildungen für Jagdgenossenschaften im Bereich der BBV-Verbundgeschäftsstelle Bamberg–Forchheim

10.03.2026 | Zwei BBV-Versammlungen im Raum Bamberg-Forchheim stärken die Zusammenarbeit von Grundeigentümern, Jägern und Forst in der Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften (ArGe-Jagd)

Praxisnahe Informationen zu Waldumbau, Wildschäden, Behördenpraxis und Interessenvertretung standen im Mittelpunkt zweier Versammlungen der Arbeitsgemeinschaften der Jagdgenossenschaften in den BBV-Kreisverbänden Bamberg und Forchheim. Die Veranstaltungen boten den Vorständen der Jagdgenossenschaften aktuelle Fachbeiträge sowie Raum für Austausch und Diskussion – etwas, das im Alltag oft zu kurz kommt.

Im Landkreis Forchheim trafen sich die Vertreter der ArGe-Jagd Anfang Februar im Sportheim Weingarts. Nach der Begrüßung durch den Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Arnulf Koy, erläuterte Dr. Julia Haas, Leiterin des Bereichs Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg, gemeinsam mit ihrem Mitarbeiter Daniel Schenk, Revierleiter in Neunkirchen am Brand, wie Jäger, Förster und Grundbesitzer gemeinsam den Wald der Zukunft gestalten können. Themen waren insbesondere Baumartenwahl, der Schutz von Kulturen und Naturverjüngung sowie bestehende Fördermöglichkeiten. Anschließend stellte BBV-Referent Torsten Gunselmann die Rolle des Bayerischen Bauernverbandes als Anwalt der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer sowie die Vorteile einer BBV-Mitgliedschaft für Jagdgenossenschaften dar. Aktuelle Entwicklungen aus der Unteren Jagdbehörde, vorgetragen von Mario Saß, ergänzten das Programm.

Auch im Landkreis Bamberg kamen die Vertreter der Jagdgenossenschaften Ende Februar zu einer Versammlung zusammen. Sprecher Johannes Hölzel stellte die Arbeitsschwerpunkte der Jagdgenossenschaften im Landkreis vor. Einen Schwerpunkt der Diskussion bildeten dabei die geplanten Änderungen im Bayerischen Jagdgesetz, über die in Kürze entschieden werden soll. Weitere Fachbeiträge zur Rehkitz-Rettung sowie zur gemeinsamen Verantwortung von Jägern, Förstern und Grundeigentümern für den Waldumbau stießen auf großes Interesse bei den Teilnehmern. Zudem wurde die Bedeutung des Bayerischen Bauernverbandes als starke Interessenvertretung der Jagdgenossenschaften hervorgehoben.

Die beiden Veranstaltungen zeigten deutlich, wie wichtig fachlicher Austausch, aktuelle Informationen und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten für eine erfolgreiche Jagd- und Waldentwicklung sind. Gleichzeitig wurde unterstrichen, dass eine starke Organisation der Grundeigentümer entscheidend bleibt, um ihre Interessen in jagd-, wald- und agrarpolitischen Fragen wirksam zu vertreten.

Der Bayerische Bauernverband ist die Stimme der Grundeigentümer und Jagdgenossenschaften.

Mit einer BBV-Mitgliedschaft ist jede Jagdgenossenschaft automatisch Teil der ArGe-Jagd und hat die Möglichkeit, diese wichtigen Fachveranstaltungen zu besuchen. Je mehr Jagdgenossenschaften Mitglied im BBV sind, desto stärker kann der Verband ihre Anliegen auch politisch einbringen.

Viele Mitglieder – starke Vertretung
Starke Vertretung – starke Jagdgenossenschaften

 

© BBV Torsten Gunselmann Dr. Julia Haas vom AELF referierte in Weingarts_c-Gunselmann-T.jpg
Dr. Julia Haas vom AELF referierte in Weingarts über den Waldzustand und mögliche Zukunftsbaumarten angesichts des Klimawandels.
© BBV Torsten Gunselmann Forstdirektor Gregor Schießl stellte die Herausforderungen und die Fördermöglichkeiten in Bezug auf dem Waldumbau hervor.
Forstdirektor Gregor Schießl stellte die Herausforderungen und die Fördermöglichkeiten in Bezug auf dem Waldumbau hervor.
© BBV Gunselmann T. Der Saal im Gasthof Mainlust in Viereth
Der Saal im Gasthof Mainlust in Viereth war beim ArGe-Jagd-Treffen der Bamberger Jagdgenossenschaften bis auf dem letzten Platz besetzt.