Ein leuchtender Auftakt für die Herbsttagung
Die Ortsbäuerinnen im Landkreis Aschaffenburg zu Gast bei Kerzen Wenzel und anschließend im gemeinsamen Austausch.
Einblicke in die Welt der Kerzenherstellung
Bevor es an die eigentliche Tagungsarbeit ging, stand zunächst ein besonderer Programmpunkt auf dem Plan: der Besuch bei Kerzen Wenzel.
Kerzen begleiten uns bei vielen Gelegenheiten – sie schaffen eine gemütliche Atmosphäre, bringen Licht in die dunklere Jahreszeit und sind aus Festen und Feierlichkeiten kaum wegzudenken. Wie viel Wissen, Erfahrung und Arbeit tatsächlich hinter ihrer Herstellung stecken, erfuhren die Ortsbäuerinnen bei ihrem Besuch aus erster Hand.
Drei Vertreterinnen von Kerzen Wenzel nahmen sich Zeit für die Gruppe und gaben Einblicke in die Welt der Kerzenherstellung. Die Teilnehmerinnen erfuhren Wissenswertes über Materialien, unterschiedliche Herstellungsverfahren sowie die Vielfalt an Formen und Farben. Im persönlichen Austausch konnten viele Fragen gestellt werden. Dabei wurde deutlich, wie viel Erfahrung, Sorgfalt und Gespür hinter der Herstellung der verschiedenen Kerzen steckt.
Eine schöne Überraschung wartete zum Abschluss auf die Ortsbäuerinnen: Jede Teilnehmerin erhielt von Kerzen Wenzel eine Kerze als Präsent – wahlweise in Blau- oder Grüntönen. Eine schöne Aufmerksamkeit und zugleich eine Erinnerung an den gemeinsamen Besuch.
Natürlich durfte anschließend auch noch ausgiebig gestöbert werden. Die Gelegenheit zum Einkauf wurde gerne genutzt, und so fand neben dem Präsent sicherlich noch die eine oder andere Kerze ihren Weg mit nach Hause.
Aktuelles und Austausch bei der Tagung
Nach dem Besuch bei Kerzen Wenzel ging es weiter in den Tagungsraum bei Häuser in Aschaffenburg. Dort konnten sich die Teilnehmerinnen zunächst bei belegten Brötchen sowie Kaffee und Kuchen stärken, bevor der fachliche Teil der Herbstarbeitstagung begann.
Kreisbäuerin Silvia Zieger begrüßte die Ortsbäuerinnen und freute sich über die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Anschließend stellten Ines Scheibein und Carmen Gabriel die aktuellen BBV-Bildungsangebote vor. Ines Scheibein nutzte zugleich die Gelegenheit, sich als neue Mitarbeiterin der Geschäftsstelle persönlich bei den Ortsbäuerinnen vorzustellen. Außerdem wurde die neue Arbeitsaufteilung innerhalb der Geschäftsstelle erläutert.
Die Ortsbäuerinnen erhielten zahlreiche Anregungen für mögliche Bildungsveranstaltungen vor Ort. Eine Broschüre mit Informationen zu den Veranstaltungen im Jahresverlauf bot zusätzliche Ideen und Unterstützung für die Planung. Auch die kommende Winterlehrfahrt wurde vorgestellt.
Im weiteren Verlauf informierte BBV-Geschäftsführer Elmar Konrad über aktuelle Veränderungen im Bayerischen Bauernverband. Unter anderem erläuterte er die Umstellung der Telefonie auf Microsoft Teams und die damit verbundenen neuen Telefonnummern. Darüber hinaus berichtete er über das neue Mitgliederprogramm sowie über die anstehenden BBV-Verbandswahlen.
Besonders wichtig war dabei der direkte Dialog: Zum Abschluss nahm sich Elmar Konrad Zeit für die Fragen der Ortsbäuerinnen und ging auf die Themen ein, die sie aktuell beschäftigen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeitstagung war der kommende Landfrauentag in Krombach. Kreisbäuerin Silvia Zieger informierte über die Einzelheiten der Veranstaltung und erläuterte die geplante Arbeitseinteilung. So konnten wichtige organisatorische Fragen frühzeitig gemeinsam besprochen werden.
Zum Abschluss blickte Silvia Zieger auf das vergangene Jahr zurück und ließ die vielfältigen Aktivitäten und gemeinsamen Veranstaltungen noch einmal Revue passieren.
Die Herbstarbeitstagung zeigte einmal mehr, wie wertvoll der persönliche Austausch unter den Ortsbäuerinnen ist. Zwischen organisatorischen Themen, neuen Bildungsangeboten und aktuellen Informationen blieb immer auch Raum für Gespräche, Fragen und neue Ideen.
So ging ein informativer und abwechslungsreicher Tag zu Ende – mit vielen neuen Impulsen für die weitere Landfrauenarbeit und sicherlich auch mit der einen oder anderen Kerze im Gepäck.