Grünland
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Vereinfachung für Grünland umsetzen!

Umweltpräsident Köhler befürwortet Anpassung im bayerischen Naturschutzgesetz

08.11.2022 | Am Donnerstag, dem 10. November 2022, berät der Umweltausschuss des Bayerischen Landtags über die Änderung des Bayerischen Naturschutzgesetzes. Hier geht es um die Übernahme einer auf EU-Ebene bereits geschaffenen Flexibilisierung. Dazu betont BBV-Umweltpräsident Stefan Köhler:

"Mit der sinnvollen Anpassung des bayerischen Naturschutzgesetzes wird die ökologisch kontraproduktive Regelung mit der so genannten 5-Jahres-Definition von Dauergrünland flexibilisiert. Damit müssen dann künftig Bauern, die auf einer Ackerfläche Kleegras zur Grünlandnutzung anbauen, nicht mehr zwingend am Endes des fünften Nutzungsjahres solche Flächen pflügen, um so den Verlust des Ackerstatus zu verhindern. Mit den vorgesehenen Änderung des Bayerischen Naturschutzgesetzes soll die bereits im EU-Förderrecht neu enthaltene Vereinfachung übernommen werden, so dass ein Landwirt eine Grünlandfläche mit Kleegras zum Beispiel zehn Jahre belassen kann und dann per einfachem Anzeigeverfahren für eine andere Nutzung zum Beispiel als Luzernefläche den Ackerstatus wie ursprünglich wieder erhält."