Ernährung & Verbraucher

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Bundespreis Zu gut für die Tonne

Lebensmittel retten - Klima schützen

Jetzt mitmachen: Bundespreis "Zu gut für die Tonne"

15.10.2020 |

Mit dem Bundespreis 2021 wird der Fokus auf den Zusammenhang zwischen unserer Lebensmittelverschwendung und der Erderwärmung gerichtet. Denn wie wir mit unserem Essen umgehen, wirkt sich auf unser Klima aus: Für die Produktion und Verarbeitung, für die Lagerung und für den Transport von Lebensmitteln benötigt es wertvolle Ressourcen wie Wasser, Ackerboden und Energie.
Dabei werden Treibhausgase wie CO2 freigesetzt – völlig umsonst, wenn die Lebensmittel dann weggeworfen werden. Laut FAO gehen etwa ein Drittel der produzierten Lebensmittel weltweit verloren oder landen in der Tonne. Die dadurch global verursachten Treibhausgasemissionen (THG) pro Jahr werden auf 4,4 Gigatonnen beziffert. Wenn Lebensmittelabfälle ein Land wären, wären sie damit der drittgrößte Verursacher von THG weltweit.

Um diese Belastung des Klimas zu reduzieren, braucht es neben den politischen Rahmenbedingungen und dem gesamtgesellschaftlichen Engagement auch kreative neue Ansätze und Ideen. Vorbildliche konkrete Projekte zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung können einen wertvollen Beitrag leisten – und genau diese werden in 2021 mit dem "Zu gut für die Tonne!"-Bundespreis ausgezeichnet. Dabei können auch Projekte oder Konzepte eingereicht werden, die seit mehreren Jahren umgesetzt werden. Zeigen Sie, was man mit langfristigem Engagement auch für das Klima erreichen kann!

Haben Sie eine gute Idee, wie sich Ernte- und Lagerverluste auf Ihrem Betrieb verringern lassen, klären Sie Verbraucher kreativ zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln auf oder haben Sie geniale Rezepte zur Resteverwertung, die Sie z. B. in Kochkursen oder Videos vermitteln?
Dann bewerben Sie sich für den Bundespreis 2021 „Zu gut für die Tonne“ bis zum 13. November 2020!

Neben einem Aufmerksamkeitsschub für die Nominierten- und Gewinnerprojekte durch die Öffentlichkeitsarbeit der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ auf der Website sowie das BMEL werden Förderpreise im Gesamtwert von 15.000 Euro für Konzepte und Projekte in der Start- oder Entwicklungsphase vergeben. Mit der Auszeichnung werden alle prämierten Projekte Teil des „Zu gut für die Tonne!“ – Netzwerkes.
Darüber hinaus stehen den Gewinner*innen in diesem Jahr erstmals ein Jahr lang Pat*innen aus der Jury oder den Dialogforen beratend zur Seite.

Weitere Informationen zum Bundespreis gibt es hier

Und hier gibt's das Bewerbungsformular 

 

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