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Die sechs Siegerinnen und Sieger aus Bayern beim Berufswettbewerb der Landjungend
Die Siegerinnen und Sieger aus Bayern von links nach rechts: Thomas Fleischmann und Florian Hölzl (Team Landwirtschaft II), Katharina Beil (Hauswirtschaft), Felix Dürr (Forstwirtschaft), Elke Sommer (Hauswirtschaft) und Martin Löbert (Landwirtschaft I)

Grüner Berufsnachwuchs aus Bayern räumt ab

Großartiger Erfolg beim Berufswettbewerb der Deutschen Landjugend 2019

06.06.2019 |

Zweimal Platz drei, zweimal den zweiten Platz und einen ersten Platz – damit holte der bayerische Nachwuchs in den Grünen Berufen die meisten Titel beim Bundesentscheid des Berufswettbewerbs. Bei der Siegerehrung im Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching am Mittwochabend war die Freude in den Sparten Hauswirtschaft, Landwirtschaft, Forstwirtschaft groß. Im Bereich Landwirtschaft zählt der bayerische Nachwuchs zur Spitze. Martin Löbert aus Hergolding im Landkreis Ebersberg ist bester Nachwuchslandwirt Deutschlands. Er zeigte sich erfolgreich bei der Beurteilung eines Getreidefeldes und analysierte treffend die Haltungsbedingungen von Milchkühen.

Strahlende Gesichter gab es auch bei den angehenden Hauswirtschafterinnen: Katharina Beil aus Niederding im Landkreis Erding belegte den zweiten Platz. Elke Sommer aus Fürstenstein im Landkreis Passau erreichte den dritten Platz. Zu ihren Wettbewerbsaufgaben gehörte unter anderem die Vorbereitung eines festlichen Bufetts mit saisonalen landestypischen Speisen aus der Region

Die Landwirte Thomas Fleischmann aus Markt Erlbach im Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Winsdheim und Florian Hölzl aus Schnaitsee im Landkreis Traunstein erreichten  als Team in der Leistungsgruppe II den zweiten Platz. Sie überzeugten die Richter unter anderem mit ihrem Wissen zur Haltung von Kälbern.Einen Titel in der Sparte Forstwirtschaft holte Felix Dürr aus Ipsheim im Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Winsdheim. Er belegte den dritten Platz. Zu seinen Wettbewerbsaufgaben zählten unter anderem das Bauen eines Fledermauskastens, das Fällen eines Stammes und das Erkennen von Schadbildern bei Bäumen und Pflanzen.

Rund 10.000 junge Nachwuchskräfte in den Grünen Berufen aus ganz Deutschland sind im Februar beim Wettbewerb unter dem Motto „Grüne Berufe #landgemacht: Qualität. Vertrauen. Zukunft.“ an den Start gegangen. 115 junge Frauen und Männer, darunter elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bayern, hatten sich für den Bundesentscheid qualifiziert. In diesem Jahr fand das große Finale in der Region Ammersee mit den Wettbewerbsorten Achselschwang, Landsberg und Fürstenfeldbruck-Puch statt. Die Winzerinnen und Winzer traten im baden-württembergischen Nordheim gegeneinander an. Hier machten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Südbaden und Rheinland Pfalz das Rennen.

Bei der Siegerehrung gestern Abend im Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching gratulierten Landesbäuerin Anneliese Göller, Vizepräsident Günther Felßner, leitende Hauswirtschaftsdirektorin Andrea Seidl vom bayerischen Landwirtschaftsministerium, Tina Stünzendörfer und Georg Rabl von der Bayerischen Jungbauernschaft den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihrem Erfolg. Für Landesbäuerin Göller und Vizepräsident Günther Felßner ist der Berufswettbewerb bester Beweis dafür, dass die jungen Leute hoch motiviert sind. Mit ihrem Auftreten haben sie gezeigt, wie anspruchsvoll und vielseitig die Grünen Berufe sind. Mit ihrem Können und Wissen, ihrer Freude am Beruf und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem legen sie die Grundlagen für ein erfolgreiches späteres Berufsleben auf den Höfen.

 

 

So abwechslungsreich sind die Grünen Berufe:


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