Betrieb & Entwicklung

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Staatsministerin Kaniber prämiert sechs Bäuerinnen
Gabi Stadler, Brigitte Riedl, Julia Dürr-Döppert, Ministerin Michaela Kaniber, Svea Petersen, Maria Deß und Maria Voglrieder (v. l. n. r).

Ausgezeichnete Unternehmerinnen

Engagiert und kreativ: Sechs innovative Bäuerinnen prämiert

09.10.2019 |

Bei dem Wettbewerb „Bäuerin als Unternehmerin des Jahres 2019“ werden Unternehmerinnen geehrt, die mit herausragenden Leistungen eine erfolgreiche Einkommenskombination in Verbindung mit dem landwirtschaftlichen Betrieb aufgebaut haben. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat heute bei einem Festakt in München folgende sechs Preisträgerinnen prämiert:


Staatspreis: Maria Deß, Ziegenhof Café in Freystadt/Lkr. Neumarkt
Ehrenpreis: Brigitte Riedl, „Unser Freilandei“, Jakobsbaiern/Lkr. Ebersberg
Anerkennungspreis: Julia Dürr-Döppert, Weinbau Dürr GbR in Bullenheim / Lkr. Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Anerkennungspreis: Maria Voglrieder, Summererhof mit Summerer’s Hofladen in Baiern/ Netterndorf/ Landkreis Ebersberg
Sonderpreis Startup: Gabi Stadler, Esel-Begegnungshof, in Hohenau / Lkr. Freyung-Grafenau
Sonderpreis Startup: Svea Petersen, „Schweinfach glücklich“ – Schweinehaltung mit Direktvermarktung in Einmuß/Lkr. Kelheim.

Sie alle zeichnen sich durch Engagement und Risikobereitschaft aus – Bäuerinnen, die sich den Herausforderungen der Zeit stellen und neue Wege in der Landwirtschaft gehen. „Sie sichern die Existenz ihrer Betriebe, indem sie ihre eigenen Potenziale, die ihres Hofes und der Region geschickt nutzen. Innovative Bäuerinnen sind für den Erhalt eines zukunftsfähigen ländlichen Raums von unschätzbarem Wert“, würdigte Staatsministerin Kaniber die Preisträgerinnen.

„Wir Bäuerinnen sind das Herz des landwirtschaftlichen Betriebs, wir sind nicht nur Managerinnen und halten die Fäden zusammen. Wir tragen mit unserem Kopf, unserem Herz und unseren Händen dazu bei, dass unsere Betriebe erfolgreich sind. Jede einzelne Bäuerin leistet Großes für ihre Familie und für ihren Betrieb“, sagte Landesbäuerin Anneliese Göller bei dem Festakt. „Bäuerinnen greifen gesellschaftliche Trends auf. Der Innovation sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt immer neue Ideen, um den Betrieb auf verschiedene Standbeine zu stellen. Oft kommt uns Frauen bei diesen Innovationen eine entscheidende Rolle zu. Denn ganz oft sind wir es, die mit viel Engagement, Kreativität, Einsatzfreude und Unternehmergeist vorangehen und einen neuen Geschäftszweig für den landwirtschaftlichen Betrieb entwickeln“, sagte Göller. Damit leisten Bäuerinnen als Unternehmerinnen einen entscheidenden Beitrag zum Betriebseinkommen und damit auch zum Erhalt einer vielfältigen bäuerlichen Struktur im ländlichen Raum. Möglich mache dies auch die Unterstützung durch die bayerische Politik im Bereich der Diversifizierung von landwirtschaftlichen Betrieben.

Projekte im Überblick

Eine Beschreibung der prämierten Projekte ist in einer Dokumentation zusammengefasst. Am Wettbewerb konnten sich bäuerliche Unternehmerinnen beteiligen, die zu ihrem landwirtschaftlichen Einkommen zusätzliche Erwerbsquellen geschaffen haben. Die Preisträgerinnen wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt, die dabei unter anderem Unternehmensprofil, Arbeitsorganisation, Strategie und Marketing sowie wirtschaftlicher Erfolg und Bedeutung des Unternehmens für den ländlichen Raum bewertete. Bei den Startups wurde das eingereichte Betriebskonzept beurteilt.


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