KREISVERBAND ASCHAFFENBURG

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Staatsministerin Kaniber Ufr. Präsident Köhler
Präsident Köhler in der Diskussion mit Frau Staatsministerin Kaniber

Guter Weinjahrgang 2022

Eröffnung der Weinlese im Abt Degen-Weintal mit Ministerpräsident Söder und Staatsministerin Kaniber
15.09.2022 |

Ziegelanger Die Trockenheit in weiten Teilen Frankens lässt sicherlich keine Rekordlese erwarten. Dennoch ist die Branche guter Dinge einen Weinjahrgang 2022 mit sehr guter Qualität einzubringen. Das ist das Fazit der offiziellen Eröffnung der Weinlese in Franken am Montag, 12.09.2022 in Ziegelanger (Gemeinde Zeil) in der Lage Abt Degen-Weintal an der auch unser BBV Bezirkspräsident Stefan Köhler teilnahm.

Zu Gast bei dem vom Fränkischen Weinbauverband initiierten Pressetermin waren unter anderem Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.

Artur Steinmann, der Präsident des Fränkischen Weinbauverbands blickte in seiner Ansprache auf ein Jahr zurück, das aufgrund seiner außergewöhnlichen Trockenheit auch die Weinbauern in Franken vor sehr große Probleme stellte. Angesichts des Klimawandels sei ein gutes Wassermanagement eine der größten Herausforderungen der nahen Zukunft.  Gelte es doch, den Weinbau nicht nur als wichtigen Teil der Landwirtschaft, sondern auch zum Erhalt der Kulturlandschaft und als Magnet für den Tourismus zu erhalten.

Staatsministerin Kaniber und Ministerpräsident Söder sagten in ihren Grußworten gerade beim Kampf gegen den Klimawandel die Unterstützung der Staatsregierung zu. Zahlreiche Projekte zu einem besseren Wassermanagement seien in den letzten Jahren in Bayern bereits auf den Weg gebracht worden, fast alle in Unterfranken.

Am Rande der Veranstaltung diskutierte Präsident Stefan Köhler mit Staatsministerin Michaela Kaniber unter anderem über die von Brüssel geplanten rigorosen Einschränkungen von Pflanzenschutzmitteln insbesondere in Schutzgebieten. Landwirtschaftsministerin Kaniber verwies auf die Bayerische Position gegen die Brüsseler Entwürfe, die für mehr als die Hälfte der Weinanbaufläche in Unterfranken in Landschaftsschutzgebieten und darüber hinaus schwerwiegende Folgen haben würden.

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