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Für Weide – mit Maß und Ökoziel!

Danke für 799 Unterschriften zugunsten des Änderungsantrags zum EU-Ökorecht!

08.07.2026 | Über 300 Öko-Tierhalter mussten bereits jetzt aufgrund der verschärften Öko-Weidepflicht auf konventionelle Bewirtschaftung rückumstellen. Ein Änderungsantrag setzt genau hier an. Danke für Ihre Unterstützung - damit Bayerns Öko-Tierhaltung nicht noch viele weitere Betriebe verliert.

Durch die verschärfte Auslegung der Weidepflicht für Pflanzenfresser mussten in Bayern bis Ende 2025 schon über 300 Ökobetriebe wieder auf konventionelle Bewirtschaftung umgestellt. Mehrere hundert weitere werden folgen, wenn die EU keine Flexibilisierungen zulässt. 

 

EU-Ökorecht: Änderungsantrag für Flexibilisierung in dringend benötigten Ausnahmefällen

Der Änderungsantrag Nr. 169, über den der EP-Agrarausschuss kommenden Dienstag, 14. Juli abstimmt, setzt hier an: Die Öko-Weidepflicht soll verträglicher gestaltet werden. Der BBV hat eine Unterschriftenaktion gestartet, um diesem Antrag Rückenwind zu geben und die EU-Abgeordneten zu bestärken, ein starkes Votum für die Öko-Tierhaltung abzugeben.

Ziel des Änderungsantrags ist es, genau diese benötigten Spielräume zu eröffnen und gleichzeitig sicherzustellen,

  • dass alle Ökobetriebe mit Pflanzenfressern Weidehaltung praktizieren,
  • dass jedoch die Betriebe, denen es aus objektiven Gründen unmöglich ist, alle Tiergruppen zu jeder Zeit auf der Weide zu halten, mit innovativen Tierhaltungssystemen weiterhin ökologisch wirtschaften können.

Was nicht das Ziel des Antrags ist: (wie Kritiker behaupten) eine Ökolandwirtschaft ohne Weide!

Der Bayerische Bauernverband setzt sich intensiv dafür ein, dass der Änderungsantrag - voraussichtlich Mitte Juli - im EU-Parlament verabschiedet wird. Auch setzt sich der BBV weiter für den Dialog aller Beteiligten ein und ist jederzeit bereit, gemeinsam tragfähige Lösungen für die bayerischen Ökobetriebe zu entwickeln.

Danke an die 799 Unterzeichner unserer Unterschriftenaktion für eine starke bayerische Ökolandwirtschaft!

Mit Ihrer Unterschrift haben Sie den EU-Abgeordneten signalisiert, 

  • dass Weide und Ökolandbau zusammengehören, 
  • dass aber Betriebe, die aus objektiven Gründen keine vollumfängliche Weide praktizieren können, Öko bleiben können sollen, 
  • dass die Öko-Tierhaltung als unverzichtbarer Baustein im System Ökolandwirtschaft wieder gestärkt werden soll.

Nun haben es die EU-Abgeordneten in der Hand, eine starke Entscheidung für die Öko-Tierhalter zu treffen.