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29.08.2012 Pressemitteilung

Die Zukunft wächst im Wald!

BBV-Präsident Heidl und Freiherr von Lerchenfeld betonen Klimaschutz durch nachhaltige Forstwirtschaft

München (bbv) – Der Klimawandel führt zu Veränderungen in der Natur sowie in der Land- und Forstwirtschaft. Wegen höherer Temperaturen und geringerer Sommerniederschläge muss auch die Bewirtschaftung der bayerischen Wälder angepasst werden. Bei einem Waldbegang im oberfränkischen Heinersreuth bei Presseck machten sich der Waldbesitzer und Kulmbacher Landtagsabgeordnete Ludwig Freiherr von Lerchenfeld und der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), Walter Heidl ein Bild von der Lage vor Ort.
Bernhard Weiler, Bezirkspräsident Ufr, BBV-Präsident Walter Heidl, Freiherr von Lerchenfeld sowie Hermann Greif, Bezirkspräsident Ofr, betonen Klimaschutz durch nachhaltige Forstwirtschaft (v.l.).
© BBV
„Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft sind ein Schlüssel, um die Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen“, waren sich die beiden einig. „Angesichts des Klimawandels kann nur so die Versorgung mit Trinkwasser und gesunden Lebensmitteln, Rohstoffen und Energie gesichert werden.“ In der Forstwirtschaft sei deshalb eine nachhaltige Bewirtschaftung auf ganzer Fläche sicherzustellen, die Wälder an die Klimaveränderungen anzupassen und die Holzverwendung auszuweiten. Der nachwachsende Rohstoff Holz bindet Kohlendioxid und kann gleichzeitig energieintensive Produkte wie z.B. Stahl oder Kunststoff ersetzen und damit das Klima wirksam entlasten. Gleichzeitig werden rund 190.000 Arbeitsplätze im ländlichen Raum gesichert.

Zum Aufbau standortgerechter Mischwälder gibt es keine Alternative: „Den „Superbaum“ der Zukunft gibt es nicht. Wir müssen das Risiko möglichst weit streuen und es auf verschiedene Baumarten verteilen“, betonte Freiherr von Lerchenfeld. Er setzt dabei verstärkt auf die Douglasie, die in seinen Wäldern bereits seit 1880 hervorragend wächst. Eine standortsgerechte Baumartenvielfalt berücksichtigt die Zukunftsrisiken im Wald, sichert die ökonomische Leistungsfähigkeit der Forstwirtschaft und leistet dabei selbst einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur biologischen Vielfalt. „All das kann die Douglasie leisten“, ist Lerchenfeld überzeugt. Er und BBV-Präsident Heidl verurteilten deshalb die ideologische Verteufelung der Douglasie durch einige Naturschutzorganisationen. „Es ist ein Irrglaube, dass man unsere Wälder mit einer Käseglockenstrategie sichern kann“, sagte Heidl. Wolle man alle wichtigen Waldfunktionen dauerhaft erhalten, müssten neue Baumarten mit in die nachhaltige Bewirtschaftung einbezogen werden – auch wenn die heimischen Bäume natürlich weiterhin im Mittelpunkt stehen. Die Douglasie sei für Heidl jedoch längst eine heimische Baumart. Eine weitere Beschneidung des Eigentums durch neue Beschränkungen, z.B. bei der Wahl der Baumarten, oder durch neue Flächenstilllegungen, wäre das Ende aller Leistungsfähigkeit.„Nur was Menschen persönlich wertschätzen, werden sie auch schützen und erhalten“, so Heidl.
Die Sicherung unserer Lebensgrundlagen gelingt nur mit unseren Landwirten und Waldbesitzern, die gewohnt sind, in Generationen zu denken, denn die Natur ist ihr Kapital, von dessen Zinsen sie leben müssen – und nur von den Zinsen. BBV-Präsident Heidl und Baron Lerchenfeld appellieren deshalb an die Politik, den Mut aufzubringen und bei der Entwicklung zukunftsichernder Strategien viel mehr als bisher, auf die Kompetenz der Waldbesitzer und der gesamten Branche zu setzen.


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