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31.08.2017 Tierhaltung

Milchproduktion - Waschwasser darf weiterhin in Güllegrube

BBV erreicht Klarstellung durch Ministerien

Darf Waschwasser aus der Milchproduktion weiterhin in JGS-Anlagen eingeleitet oder muss es separat aufgefangen und kostenpflichtig entsorgt werden? Die Verunsicherung dazu war groß.
Waschwasser aus der Milchproduktion darf weiterhin in die Güllegrube.
© BBV
Der Bauernverband hat sich sofort vehement gegen ein mögliches Verbot der Einleitung gewehrt und eine Klarstellung durch Umwelt- sowie Landwirtschaftsministerium gefordert.

Die beiden Ministerien haben mit folgender  Presseerklärung jetzt die Position des BBV bestätigt: „Entgegen anders lautender Meldungen kann Waschwasser aus der Milcherzeugung auch nach Inkrafttreten der neuen Bundesanlagenverordnung in die Güllegrube eingeleitet werden. Darauf hat das Landwirtschaftsministerium in Abstimmung mit dem Umweltministerium hingewiesen. Die neue Bundesanlagenverordnung, die am 1. August 2017 in Kraft getreten ist, nimmt bei der Festlegung der Stoffe, die in JGS-Anlagen gelagert werden dürfen, auf das Düngegesetz Bezug. Dort ist geregelt, dass Jauche auch Niederschlags- und Reinigungswasser enthalten kann. Nachdem Jauche Bestandteil der Gülle ist, gilt diese Regelung in der Folge auch für Gülle. Das Düngegesetz, das erst im Mai 2017 geändert wurde, bleibt von der neuen Bundesanlagenverordnung unberührt, sodass auch die Begriffsdefinitionen weiter gelten“.

Der Bauernverband hat sich über viele Jahre hinweg intensiv in die Diskussion zur Bundesanlagenverordnung eingebracht, um Bestandsschutz für die bestehenden Anlagen zu erreichen und insgesamt praxistaugliche Bestimmungen zu bekommen. Dabei war nie die Rede davon, dass Waschwasser aus der Milchproduktion nicht mehr in JGS-Anlagen eingeleitet werden darf. Diese Einleitung ist seit langem bundesweit gängige Praxis und in vielen Fällen auch gar nicht anders möglich. Bei der in einigen Presseberichten anders lautenden Meinung handelt es sich lediglich um eine Interpretation einzelner Passagen der Bundesanlagenverordnung durch eine Arbeitsgruppe des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL). Zwischenzeitlich hat nun das KTBL seine Pressemitteilung zurückgerufen. Auf Betreiben des Deutschen Bauernverbandes soll auch auf Bundesebene noch eine Klarstellung durch das Bundesumwelt- sowie das Bundeslandwirtschaftsministerium erfolgen.


 

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