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03.06.2011 Pressemitteilung

Vorbeugen statt Verdächtigen

BBV warnt vor Pauschalverdächtigungen im Zusammenhang mit der EHEC-Infektion

München (bbv) – Auch die bayerischen Bauernfamilien sind betroffen über Anzahl und Schwere der EHEC-Erkrankungsfälle. Ebenso wie die Verbraucher hoffen sie darauf, dass die Ursachen und Quellen für die EHEC-Infektion endlich gefunden werde, um die Erkrankungswelle und die damit verbundene erhebliche Verunsicherung aller zu beenden. Hierzu müssten alle Behörden und die Wissenschaft eng zusammenarbeiten und alle zur Verfügung stehenden Kräfte und Mittel eingesetzt werden.
Bis dahin mahnt BBV-Generalsekretär Hans Müller zur Besonnenheit: „Gerade die Entwicklungen und Erkenntnisse der letzten Tage haben doch gezeigt, dass mit Verdachtsäußerungen sorgfältiger umgegangen werden muss.“ Selbstverständlich müsse alles Nötige und Sinnvolle getan werden, um weitere Erkrankungen zu verhindern. Aber pauschale Verdächtigungen – ob in Richtung Gemüse oder Wiederkäuer und Fütterung – leisten weder einen Beitrag zur Prävention noch zur Aufklärung. Statt dessen sollte deutlicher auf die Schutzmaßnahmen hingewiesen werden, sich durch Einhaltung der Hygiene sowie Erhitzen (70 Grad über 10 Minuten) vor dem Erreger zu schützen.

Die bayerischen Gemüsebauern müssten aufgrund der geäußerten Verzehrsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts Einbußen von bis zu 1 Millionen Euro pro Tag verkraften. Dabei liegen zahlreiche aktuelle Analysen vor – veranlasst sowohl direkt von den Betrieben als auch zum Beispiel über die QS GmbH: Nach diesen Untersuchungen wurde bisher auf keinem deutschen Gemüse der Erreger nachgewiesen. Gerade für spezialisierte Betriebe können die massiven Absatzeinbrüche schnell existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Generalsekretär Hans Müller: „ Nach Klärung von Ursache und Quelle für die EHEC-Infektion müssen auch Mittel und Wege für einen Ausgleich wirtschaftlicher Schäden gefunden werden.“

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