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21.08.2017 Sturm

Unwetter schlägt Schneise der Verwüstung

Land- und Forstwirtschaft besonders im Raum Passau und Fürth betroffen

Orkanböen und Hagel haben am Freitagabend, 18. August, verheerende Schäden in der Land- und Forstwirtschaft angerichtet. Massiv betroffen sind die Landkreise Passau, Freyung-Grafenau und Fürth, in denen Sturm und Hagel Maisfelder, Wälder und landwirtschaftliche Gebäude zerstört haben.
Sturmschäden im Landkreis Passau, wo die Waldbewirtschaftung für viele Landwirte existenziell wichtig ist
© AELF Passau

 
Vereinzelte Schäden werden auch in Oberbayern, in der Oberpfalz, in Schwaben und in Unterfranken verzeichnet. „Wir sind dabei die Schäden zügig zu ermitteln, um dann zu klären, wie den betroffenen Landwirten schnell und unbürokratisch geholfen werden kann“, sagte Hans Müller, Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes.
 
Durch die Futterbörse des Bayerischen Bauernverbandes besteht die Möglichkeit Futter für betroffene Betriebe anzubieten beziehungsweise einen Bedarf zu melden.
 
Der Bäuerliche Hilfsdienst kümmert sich um Bauernfamilien in besonderen Notlagen. Weitere Informationen erhalten Betroffene unter www.BayerischerBauernVerband.de/Unterstuetzung-Notlagen

Der Passauer BBV-Kreisobmann Hans Koller aus Thyrnau ist einer von vielen betroffenen Landwirten im nördlichen Landkreis Passau. 20 Hektar Waldfläche habe der Sturm verwüstet. „Da ist kein Baum mehr da.“ Insgesamt hat der Sturm mehr als 2 Millionen Kubikmeter Holz gefällt - und das vor allem in den Landkreisen Passau und Freyung-Grafenau. Besonders für die Landwirte im bayerischen Wald sind solche Schäden ein großes Problem, ist doch die Waldbewirtschaftung für die meisten Betriebe das zweite Standbein und damit existenziell wichtig.
 
Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner besuchte am Wochenende die sturmgeschädigten Land- und Forstwirte im Landkreis Passau.
© BBV


Im Landkreis Fürth richteten Hagel und Sturm in einem 6 km breiten und 15 km langen Korridor eine Schneise der Verwüstung an - zahlreiche Maisfelder wurden verwüstet und Gebäude stark beschädigt
© BBV




Im Landkreis Fürth richteten Hagel und Sturm in einem 6 km breiten und 15 km langen Korridor eine Schneise der Verwüstung an. Nun sind Maisfelder platt, landwirtschaftliche Betriebsgebäude wie Maschinenhallen eingebrochen und Dächer abgedeckt.

„Als wichtige Nothilfemaßnahme sind nun schweres Gerät und Maschinen dringend erforderlich, um das Sturmholz gefahrlos und schnell aus den Wäldern zu bringen und um der weiteren Verbreitung des Borkenkäfers entgegenzuwirken“, sagt Müller.
 
Der BBV kümmert sich in den nächsten Tagen weiter um die rasche Unterstützung der betroffenen Familienbetriebe. Informationen für betroffene Landwirte gibt es an Ihren BBV-Geschäftsstellen.



Die Passauer Neue Presse zeigt mit einem bedrückenden Drohnenvideo den Ausmaß der Schäden:


 
 
 

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