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07.09.2009 Pressemitteilung

21.700 Unterschriften für wahre Lebensmittel

„Ja zur Milch und Nein zu Imitaten“: Bauernverband bittet Kanzlerin Merkel um Unterstützung

München (bbv) – Landesbäuerin Annemarie Biechl und der Münchner Kreisobmann, Peter Seidl, haben heute in Keferloh (Gemeinde Grasbrunn) bei München Bundeskanzlerin Angela Merkel, ein großes Unterschriften-Paket überreicht. Über 21 700 Verbraucher unterstützten die Aktion des Bayerischen Bauernverbandes „Ja zur Milch und Nein zu Imitaten“ und machten mit ihrer Unterschrift deutlich, dass sie „wahre Lebensmittel“ wollen.
21760 Unterschriften von Verbrauchern beeindruckten die Kanzlerin: Landesbäuerin Annemarie Biechl überreichte Bundeskanzlerin Angela Merkel das Ergebnis der BBV-Unterschriftenaktion "Ja zur Milch - Nein zu Imitaten". Die Botschaft: Die deutsche Ernährungsindustrie solle wieder Milch statt Ersatzprodukte bei Eis sowie Backwaren verwenden und auf Käseimitate verzichten.
Außerdem baten Biechl und Seidl die Kanzlerin, sich auf EU-Ebene für die Milchbauern einzusetzen. Den Milchbauern müsse jetzt mit schnellen Maßnahmen geholfen werden. Biechl und Seidl überreichten dazu ein Forderungspapier des Bauernverbandes.

Die deutsche Ernährungsindustrie solle wieder Milch statt Ersatzprodukte bei Eis sowie Backwaren verwenden und auf Käse-Imitate verzichten. Der Bayerische Bauernverband bittet deshalb die Kanzlerin, die Anliegen der Verbraucher und Bauernfamilien zu unterstützen. Der BBV lehnt es strikt ab, dass den Verbrauchern Lebensmittel angeboten werden, die den Anschein erwecken, Milchprodukte zu sein, es in Wirklichkeit aber nicht sind, wie zum Beispiel Speiseeis mit billigem Palmfett anstatt guter Milch oder Käseimitate in Fertiggerichten anstelle von echtem Käse. Wenn die Produkte nicht aus Milch hergestellt wurden, also nicht der herkömmlichen Produktionsweise entsprechen, müsse das eindeutig ausgezeichnet werden, so die Forderung des Bauernverbandes. Kanzlerin Merkel soll die Lebensmittelindustrie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln auffordern und sich dafür einsetzen, dass die EU-Verordnung über die Zulassung von Ersatzstoffen zur Vermeidung von Verbrauchertäuschung geändert werde.

Lebensmittel seien mittlerweile so billig, dass die Landwirte schlicht und ergreifend in den Ruin getrieben würden, mahnten Biechl und Seidl weiter. „Wenn Milchviehbetriebe unwiederbringlich ihre Stalltore schließen, fehlen uns aber nicht nur die heimischen und regionalen Milchprodukte, sondern auch die Pflege der Kulturlandschaft. Vom Erhalt des Grünlandes bis zur Grundwasserneubildung – an der Milchviehhaltung hängen zahlreiche ökologische Leistungen der Landwirtschaft, die weit über die Lebensmittelproduktion hinausgehen.“

Flyer zur Speiseeis- und Käseimitaten hier zum Download.
Bilder der Unterschriftenübergabe finden Sie in der Mediathek.

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