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11.05.2018 Klima und Umwelt

Wasserversorger: Nur 1,47% bereiten wegen Landwirtschaft auf

Trinkwasserkosten: Bauernverband weist haltlose Schuldzuweisung der Grünen zurück

Einer Auswertung der Grünen-Bundestagsfraktion zufolge sind die Kosten für Trinkwasser in Deutschland zwischen 2005 und 2016 deutlich gestiegen. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter versucht in dieser Situation einmal mehr, die Verantwortung dafür der Landwirtschaft zuzuschieben. Dabei haben Anfragen der Grünen im bayerischen Landtag gezeigt: nur 26 von 1.768 Wasserversorger in Bayern müssen Trinkwasser wegen Rückständen aus der Landwirtschaft aufbereiten.
Grafik: Bayerischer Bauernverband, Quellen: Anfragen der Fraktion „Bündnis 90 / Die Grünen im Bayerischen Landtag“ an die Bayerische Staatsregierung aus dem Jahr 2014 / LfU-Bericht „Grundwasser für die öffentliche Wasserversorgung: Nitrat und Pflanzenschutzmittel (2013 - 2015)“
© BBV

Die Grafik finden Sie hier zum Download.
 
Markus Peters, Pressesprecher des Bayerischen Bauernverbandes erklärt deshalb:
 
„Mehrere Anfragen der Grünen im Bayerischen Landtag zur Situation des Grundwassers in den sieben bayerischen Regierungsbezirken haben gezeigt: In Bayern müssen nur 1,47 Prozent der Wasserversorger ihr Trinkwasser aufgrund von Rückständen von Nitrat oder Pflanzenschutzmittel aufbereiten.

Diese Daten werden auch durch einen aktuellen Bericht des Landesamtes für Umwelt bestätigt. Demnach erfüllen über 90 Prozent des Grundwassers in Bayern die strengen Vorgaben für Nitrat (50 Milligramm pro Liter) und Pflanzenschutzmittel (0,1 Mikrogramm pro Liter). Beim Rohwasser können sogar knapp 97 Prozent sofort und ohne weitere Aufbereitung als Trinkwasser verwendet werden.
 
Die Schuldzuweisungen von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sind deshalb haltlos und unbegründet. Bevor er bayerischen Landwirten den schwarzen Peter zuschiebt, sollte er sich erst einmal die Zahlen der bayerischen Landtags-Grünen anschauen.
 
Auch dank engagiertem Wasser- und Gewässerschutz durch die bayerischen Bauern liegen die Wasserkosten für Haushalte im Freistaat Bayern weiterhin im unteren Mittelfeld. Sie betragen durchschnittlich 205 Euro pro Jahr. Am höchsten ist die die durchschnittliche Wasserrechnung laut Statistischem Bundesamt in Nordrhein-Westfalen mit knapp 300 Euro.“
 
Markus Peters, Pressesprecher des Bayerischen Bauernverbandes
© BBV
 
Den aktuellen Bericht des Landesamtes für Umwelt zum Grundwasser für die öffentliche Wasserversorgung für die Berichtsjahre 2013 bis 2015 finden Sie unter: www.lfu.bayern.de/wasser/grundwasserqualitaet

Weitere Informationen rund um das Thema „Wasser und Landwirtschaft“ finden Sie unter: www.BayerischerBauernVerband.de/Wasser
 

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