Termine und Seminare
Donnerstag 27. Juli 2017

Sommer-Lehrfahrten 2017
 [weiter...]
Donnerstag 27. Juli 2017
| Röthenbach
Arbeitstagung der Ortsbäuerinnen
Bei dieser Arbeitstagung erhalten Sie allerhand [weiter...]
Donnerstag 27. Juli 2017
| Tegernsee
1-Tageslehrfahrt an den Tegernsee
 [weiter...]
 [Alle Termine...]
Zur Homeseite
12.04.2017 Erzeugung und Markt

Tierhaltung im Fokus

Knapp 230 Teilnehmer bei BBV-Informations- und Dialogveranstaltungen

Die öffentliche und politische Diskussion um die Tierhaltung reißt nicht ab. Der BBV kämpft dafür, der Stimme der Tierhalter genügend Gehör zu verschaffen. Da bei wichtigen Themen jetzt die Weichen gestellt werden, hatte der BBV zu zwei Informations- und Dialogveranstaltungen zur Zukunftsperspektive der Tierhaltung eingeladen.
Der BBV kämpft dafür, der Stimme der Tierhalter genügend Gehör zu verschaffen.
© BBV
Die Veranstaltung für Südbayern hat mit rund 130 Teilnehmern am 9. März in Herrsching stattgefunden, die für Nordbayern mit knapp 100 Teilnehmern am 6. April in Herrieden. Neben BBV-Kreisehrenamtlichen wurden insbesondere auch Mitglieder von Netzwerken und tierhaltende Bäuerinnen und Bauern eingeladen.

Die Veranstaltungen verfolgten zwei Hauptziele: Informationen zur bisherigen grundsätzlichen strategischen Ausrichtung der Verbandsarbeit rund um die Tierhaltung zu geben und die Meinungen der Teilnehmer zu hören und sie in die weiteren verbandlichen Strategien einzubinden. Am Vormittag ging es dabei um die grundsätzliche Strategie des BBV in der Diskussion um die Tierhaltung. Am Nachmittag ging es im Forum Schwein um Ferkelkastration, Kastenstand sowie Schwanzkupieren und im Forum Rind um Anbindehaltung und die Vermeidung der Schlachtung hochträchtiger Rinder.

In seinem Fazit dankte Präsident Heidl, der an beiden Veranstaltungen komplett teilnahm, den Teilnehmern für die offene und ehrliche Diskussion. Die Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigten die Strategie des BBV in wichtigen Punkten, gaben aber auch Anregungen für die weitere Arbeit. Insbesondere sprach sich die Mehrheit der Teilnehmer dafür aus, dass der BBV ein Weiterentwicklungskonzept für bestehende Betriebe mit Anbindehaltung weiter verfolgt. Damit soll verhindert werden, dass die Anbindehaltung komplett verboten werden könnte bzw. von der Marktseite her diskriminiert wird. Bei der Ferkelkastration wurde bestätigt, dass der sogenannte vierte Weg (örtliche Schmerzausschaltung), für den sich der BBV massiv einsetzt, unbedingt nötig ist, um Strukturbrüche zu vermeiden.
 

Diesen Artikel empfehlen:
Seite drucken Nach oben
Zur Homeseite
BBV vor Ort
Unterfranken Oberfranken Mittelfranken Oberpfalz Schwaben Oberbayern Niederbayern