Politik & Förderung

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Grünlandbewirtschaftung in Bayern

Neue Regelungen bei der Ausgleichszulage ab 2019

Bauernverband-Einsatz seit 2006 für eine möglichst konstante Förderung
20.12.2018 |

Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien. Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht – ein geradezu unorthographisches Leben.

Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik. Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren. Es packte seine sieben Versalien, schob sich sein Initial in den Gürtel und machte sich auf den Weg. Als es die ersten Hügel des Kursivgebirges erklommen hatte, warf es einen letzten Blick zurück auf die Skyline seiner Heimatstadt Buchstabhausen, die Headline von Alphabetdorf und die Subline seiner eigenen Straße, der Zeilengasse. Wehmütig lief ihm eine rhetorische Frage über die Wange, dann setzte es seinen Weg fort. Unterwegs traf es eine Copy. Die Copy warnte das Blindtextchen, da, wo sie herkäme wäre sie

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4 Kommentare

Gespeichert von mayer.alex@web.de am/um So, 12/23/2018 - 14:18

Beschiss auf der ganzen Linie!

Die Gemarktung scheitert wegen 9 Höhenmeter, und es gibt genügend Grünlandbetriebe die über den magischen 700 Meter liegen. Dazu kommt noch ein unterschiedlicher Milchpreis der Molkereien (Bergbauernmilch), der Strukturwandel wird sich beschleunigen! 

Gespeichert von Tobias.Schulz@… am/um Do, 12/27/2018 - 12:36

Hallo Herr Mayer,
wegen der EU-Vorgaben und um die Ausgleichzulage insgesamt zu erhalten, müssen Gebietskulisse und Bezahlmodell nach genauen Regeln verändert werden. Der Bauernverband hat sich für möglichst ausgewogene Lösungen eingesetzt und setzt sich weiterhin dafür ein, dass in Bayern ausreichend Finanzmittel bereitgestellt werden, um daraus entstehende Probleme abzumildern.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
BBV-Kommunikationsteam

Gespeichert von fam.miedl@web.de am/um Di, 01/08/2019 - 19:22

Meine Frage

Wird die Ertragsmesszahl der Gemarkung oder der einzelnen Flurstücke herangezogen?

Falls es die EMZ der Gemarkunk ist ,ist dies sowieso wieder ein Beschiss der Betriebe in schlechteren Lagen,

den bei uns sind auch innerhalb einer Gemarkung gravierende EMZ Unterschiede vorhanden!

Gespeichert von markus.peters@… am/um Mi, 01/09/2019 - 15:14

Hallo Herr Miedl,

mit der EU-rechtlich vorgebenen Neuaufstellung der Ausgleichszulage - Gebietskulisse und Bezahlmodell - ab 1.1.2019 lässt die EU-Kommission nur mehr die Anwendung der EMZ, aber nicht mehr der LVZ zu. Bayern - Bauernverband und Landwirtschaftsministerium - hatte sich schon sehr frühzeitig in den Beratungen vor den Beschlüssen von EU-Parlament, EU-Agrarministerrat und EU-Kommission im Herbst 2013 eingesetzt, dass auch für die Abgrenzung die Einzelflächen Bezugsgrundlage sein sollen, was die EU-Kommission strikt abgelehnt hat.

Für die Höhe der Ausgleichszulage soll künftig die einzelflächenbezogene EMZ aller Flächen eines Betriebs sein, die tatsächlich in der Gebietskulisse liegen. Als Beispiel soll hier ein Betrieb mit 40 ha LF dienen, von denen 35 ha in der Gebietskulisse liegen. Über die einzelflächenbezogenen EMZ-Werte der 35 ha wird der gewogene EMZ-Mittelwert über die Mehrfachantragstellungsdaten automatisch jährlich berechnet und ist dann betriebsindividueller Maßstab für die Ausgleichszulage gemäß der naturbedingten Benachteiligung dieser Bewirtschaftungsflächen (bisher war das die durchschnittliche Gemeinde-LVZ, nicht aber die betriebsindividuelle Situation).

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
BBV-Kommunikationsteam

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