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House of Parliament in London bei Nacht

Brexit: Der Countdown läuft

BBV macht sich weiter für ein Handelsabkommen stark

29.01.2020 |

Sollte das nicht gelingen, kann es immer noch zu einem harten Brexit kommen. Das muss unbedingt vermieden werden, da dann Zölle in Kraft treten würden, die den Handel zwischen EU und Großbritannien schwer behindern würden und zum Teil Importe aus Drittländern besser gestellt würden als EU-Ware. „Die Folgen für britische Verbraucher und die deutsche Landwirtschaft müssen über ein Handelsabkommen abgefedert werden“, sagt Bauernpräsident Walter Heidl.

Doch auch ein weicher Brexit stört Handelsströme, Kontrollen an den Grenzen werden Zeit und Geld kosten. Mit Folgen für deutsche Erzeuger, denn die Briten erzeugen nur rund 60 Prozent ihrer Lebensmittel und importieren viele Produkte aus Deutschland. Der deutsche Handelsbilanzüberschuss mit Agrargütern beträgt über 3 Milliarden Euro. Einen solch großen Agrarhandelsüberschuss hat Deutschland mit keinem anderen Handelspartner. Zudem sind wegen des Brexit indirekte Folgen durch umgelenkte Warenströme zu befürchten.

 


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