Landwirtschaft & Umwelt

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Wolf

Wolf ist zurück in Bayern

Große Beutegreifer bedrohen Berglandwirtschaft, Weide- und Freilandhaltung

  • Der Wolf ist zurück im Alpenraum.
  • Weil er aber trotzdem streng geschützt ist und keine natürlichen Feinde hat, kann er sich nahezu ungehindert ausbreiten.
  • In Europa leben mittlerweile schätzungsweise 15.000 bis 20.000 Wölfe.

Mit Reproduktionsraten von jährlich bis zu 30 Prozent und ohne natürliche Feinde schreitet die Ausbreitung auch in Bayern rasant voran. Aktuelle Sichtungen listet das Bayerische Landesamt für Umwelt auf.

Nutztiere wie Schafe und Ziegen, aber auch in Gehegen gehaltenes Wild sowie Fohlen und Kälber stellen eine potenzielle Beute für Großbeutegreifer dar. „Immer mehr Kühe oder Schafe werden vom Wolf getötet. Die für Bayern so typische Weidehaltung ist gefährdet. Wenn das so weitergeht, haben wir bald nur noch Wolfsreviere statt Weidetiere!“, sagt Bauernpräsident Walter Heidl. Das stellt gerade Weidetierhalter, Schäfer und Bergbauern vor immense Probleme.

Einen Überblick über die vom Wolf verursachten Schaden gibt die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf.


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