Landwirtschaft & Umwelt

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Zwischenfrüchte

Ökologische Vorrangflächen zur Futternutzung freigegeben

Seit 1. Juli gilt Freigabe für ganz Franken sowie für einzelne Landkreise

02.07.2020 |

Nun hat das bayerische Landwirtschaftsministerium aufgrund der Frühjahrstrockenheit die Freigabe von Brachen, die als Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) dienen, zur Futternutzung in betroffenen Regionen Bayerns freigegeben. Dabei handelt es sich um die gesamten Regierungsbezirke Ober-, Mittel und Unterfranken sowie folgende Land- und Stadtkreise:

  • Donau-Ries
  • Neuburg-Schrobenhausen
  • Eichstätt
  • Neumarkt in der Oberpfalz
  • Amberg-Sulzbach
  • Kelheim
  • Ingolstadt
  • Amberg


Diese Nutzung müssen Sie zwingend bei Ihren zuständigen Landwirtschaftsamt melden, wenn Sie von der Freigabe vor dem 16. Juli Gebrauch machen möchten. Ab dem 16. Juli braucht es formal diese Art der Meldung nicht mehr. Um mögliche erste Missverständnisse bei Flächenkontrollen zu vermeiden empfehlen wir Ihnen jedoch, Ihr Amt über die zur Futternutzung herangezogenen ÖVF-Flächen in Kenntnis zu setzen.

Die futterbaulich genutzten Brachflächen gelten dann im Rahmen der Greeningvorgaben zwar weiterhin als ÖVF, jedoch hinsichtlich der Anbaudiversifizierung dann als Flächen mit Gras beziehungsweise Grünfutterpflanzen. Klären Sie daher am besten die weitere Einhaltung der Anbaudiversifizierung aufgrund dieser geänderten Einstufung vorab mit dem Amt ab. Sofern die genannten ÖVF-Flächen in KULAP- oder VNP-Maßnahmen einbezogen sind, müssen Sie die entsprechenden Auflagen der Agrarumweltprogramme beachten.

 

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