Landwirtschaft & Umwelt

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Senfsaat

Erleichterung für Betriebe mit Futterknappheit

ÖVF-Zwischenfrüchte in einigen Regionen zur Futternutzung freigegeben

28.09.2020 |

In Bayern sind davon die Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken sowie die Landkreisen und Städten Donau-Ries, Neuburg-Schrobenhausen, Eichstätt, Neumarkt i. d. Oberpfalz, Amberg-Sulzbach, Kelheim, Ingolstadt und Amberg betroffen, wo bereits Brachflächen zur Futternutzung freigegeben wurden.

Diese Freigabe kann von Landwirten in den betroffenen Gebieten ab sofort ohne Antragsstellung genutzt werden. Alle weiteren Auflagen, wie mindestens zwei Komponenten bei der Saatgutmischung der ÖVF-Zwischenfruchtmischung oder die Möglichkeit des Umbruchs erst ab 15. Januar, gelten unabhängig davon weiter.  Der Aufwuchs dieser ÖVF-Flächen muss 8 Wochen nach der Saat auf der Fläche stehen und darf dann erst genutzt werden.

Unabhängig davon besteht bayernweit die Möglichkeit, eine Ausnahmesituation wegen ungünstiger Witterungsereignisse (z.B. Hagelschlag) im Einzelfall durch das Landwirtschaftsamt (AELF) nach einer fachlichen Bewertung, ob für den Betrieb ein Futtermangel besteht, anzuerkennen. Betriebe, die die Ausnahmeregelung nutzen wollen, sollten sich umgehend an ihr Landwirtschaftsamt wenden. Auch ist die Möglichkeit von der Nachbarschaftshilfe zwischen Ackerbau- und Futterbaubetrieben möglich.

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