Land & Verband

© Unsere Bayerischen Bauern e.V.
Verbrauchertouren von Unseren Bayerischen Bauern

Verbrauchertouren – vom Feld bis auf den Teller

Neues Format von „Unsere Bayerischen Bauern“ erfolgreich gestartet

11.11.2019 |

Wie wird aus Milch Käse? Welche Verarbeitungsschritte durchläuft der Hopfen, ehe er ins Bier kommt? Und wie werden eigentlich Gewürzgurken geerntet? Kaum jemand weiß, wieviel Arbeit, Zeit und Sorgfalt in unserer täglichen Nahrung stecken – vom Anbau auf dem Feld und der Versorgung der Tiere im Stall über das Roh-Erzeugnis bis hin zum fertigen Lebensmittel. Im Sommer 2019 hatten interessierte Verbraucher jetzt eine erstmalige Chance: Auf vier Touren durften sie jeweils einen Tag lang zuerst einem Landwirt und dann den Mitarbeitern in einem zugehörigen, weiterverarbeitenden Betrieb bei sämtlichen Abläufen neugierig über die Schulter schauen.

Aufgerufen wurde unter anderem über einen 25-sekündigen Radiospot mit Bernhard „Fleischi“ Fleischmann auf Bayern1, der über 17,6 Millionen potenziellen Zuhörern vermitteln konnte, dass die Landwirtschaft nichts zu verbergen hat. Beworben wurden die Touren außerdem über Online-Bannerwerbung, Google Adwords, diverse Facebook-Posts und Pressearbeit in Verbrauchermedien.
 
Mit den vier Verbrauchertouren Milch, Bier, Gurke und Fleisch hebt der 2016 gegründete Verein „Unsere Bayerischen Bauern e. V.“ den Dialog mit den Konsumenten auf eine neue Ebene. „Wer im Supermarkt ein Schnitzel oder ein Stück Käse kauft, hat dabei selten die vielen verschiedenen Stationen im Kopf, die es bis zu seiner Ankunft im Kühlregal durchlaufen hat“, erläutert Eva-Maria Haas, Geschäftsführerin des Vereins. „Demzufolge wird auch der Wert regionaler Lebensmittel häufig unterschätzt.“ Um diese Bewusstseinslücke zu schließen, bleibt es nicht beim Besuch in den landwirtschaftlichen Betrieben. Je nach Thema geht es anschließend zum Gurkenproduzenten, in die Brauerei, zur Molkerei oder zum Schlachtbetrieb. Dort können die Teilnehmer verfolgen, welche weiteren Schritte notwendig sind, um vom landwirtschaftlichen Erzeugnis zum verkaufsfertigen Produkt zu gelangen. Jenseits von individuellen Ernährungsvorlieben schließt sich so die Lücke zwischen Erzeugung und Konsum. Und an die Stelle verzerrter Berichterstattung, Klischees und Halbwissen treten persönlicher Augenschein und Erfahrung – kritisches Nachfragen ausdrücklich erwünscht.

Das ließen sich die Teilnehmer auf den Touren und vor allem auch die Facebook-User nicht zweimal sagen: Die 16 Posts zu den Touren wurden insgesamt über 1.000 mal – überwie-gend konstruktiv – kommentiert, über 10.200 mal geliked und fast 1.400 mal geteilt. Mit allen Posts konnten über 1,7 Millionen Personen erreicht werden. Und auf unsere-bauern.de wurden die Verbrauchertouren bis jetzt rund 32.600 mal aufgerufen.

Auf allen Kanälen wurde wieder einmal deutlich, wie stark sich der Unterschied zwischen Nicht-Wissen und Wissen auswirkt. Ganz hervorragend in diesem Zusammenhang war die Unterstützung durch unsere Landwirte und Experten. Sie alle stellten sich auch unangenehmen Fragen kompetent, freundlich und ohne jegliches Tabu. Vielen Dank dafür!

 

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