Betrieb & Entwicklung

© Astrid Schmidhuber / StMELF
Startschuss Staatsehrenpreis Vorbildliche Ausbildung
Bei der Vorstellung des neuen Staatsehrenpreises für vorbildliche Ausbildung in der Landwirtschaft mit dabei (v. l.): Landesbäuerin Anneliese Göller, Ministerin Michaela Kaniber, 1. Vorsitzende Verband landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder Harald Schäfer und 1. Vorsitzender Verband für landwirtschaftliche Fachbildung Hans Koller.

Staatsehrenpreis „Vorbildliche Ausbildung in der Landwirtschaft“

Werbung um Berufsnachwuchs mit beispielhaften Ausbildungsbetrieben

23.09.2020 |

„Mit der Auszeichnung wollen wir vorbildliches Engagement der Bäuerinnen und Bauern für Berufsanfänger sichtbar machen. Das soll für andere ein Ansporn sein, denn ein guter Berufsstart ist so wichtig für die spätere Arbeitswelt“, sagte Kaniber bei der Vorstellung des neuen Preises in München.
Der Staatsehrenpreis unter dem Motto „Fördern – Fordern – Voranbringen“ sei ein Anreiz, die Ausbildung im eigenen Betrieb auf den Prüfstand zu stellen und zu optimieren. „Die dynamische wirtschaftliche Entwicklung im Landwirtschaftsbereich wird auf Dauer nur anhalten, wenn es gelingt, genügend junge Menschen für die Agrarberufe zu begeistern und sie bestmöglich auszubilden“, so die Ministerin. Die Ausbildung sei der Grundstein für die Entwicklung der ganzen Agrarbranche. Derzeit machen in Bayern rund 5.000 Berufsanfänger eine Ausbildung im Agrarbereich. Im September ergreifen ca. 700 neue Auszubildende den Beruf Landwirt.

Der Staatsehrenpreis wird in Zusammenarbeit mit dem Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in Bayern (vlf) und dem Verband landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder in Bayern (vlm) verliehen. Ab dem 1. Oktober können sich Ausbildungsbetriebe aus dem Landwirtschaftsbereich online bewerben. Die Entscheidung über die Vergabe der Staatsehrenpreise fällt eine mehrköpfige Bewertungskommission mit Vertretern aus Berufsverband und Bildungsberatern.

Bewerben Sie sich jetzt online für den Staatsehrenpreis:

Bewertungskriterien:

  • nachweislich hohes Engagement des Ausbildungsbetriebes für die Auszubildenden
  • individuelle Förderung der Auszubildenden
  • regelmäßige Fortbildung der Ausbilder und der Auszubildenden
  • Zusatzangebote für Ausbilder und Auszubildende
  • aktive Nachwuchswerbung und Engagement für den Berufsstand

Für die Teilnehmer entstehen Kosten von 150 Euro.

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