Betrieb & Entwicklung

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Ein Mähdrescher fährt von der Straße auf ein Feld.

Neuregelung für überbreite selbstfahrende Arbeitsmaschinen

Ab dem 01.01.2020 treten neue Regeln in Kraft

29.05.2019 |

In Bayern gibt es bereits seit über 10 Jahren eine dementsprechende Regelung im Umgang mit diesen Maschinen im Straßenverkehr, die den Einsatz dieser Maschinen für Land- und Forstwirte aber auch Lohnunternehmer und Maschineringe deutlich erleichtert. Da eine Weiterentwicklung des bestehenden Regelwerks notwendig war, hat das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration in den letzten Monaten den Erlass insgesamt überarbeitet. Von Anfang an wurden neben den Regierungen und Landratsämtern als Genehmigungsbehörden auch die Praktiker eingebunden: unter Führung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten konnten der Lohnunternehmerverband, der Bauernverband und auch die bayerischen Maschinenringe ihre Erfahrungen und Bedürfnisse einbringen. Es konnte eine praxistaugliche Lösung erarbeitet werden, die am 01.01.2020 in Kraft treten wird. Dieser Zeitpunkt ist vereinbart worden, um eine bayernweit einheitliche Umsetzung zu ermöglichen und nicht während der bereits laufenden Arbeiten noch zusätzlichen Druck aufzubauen. Details werden derzeit noch abgestimmt, insgesamt können aber alle Beteiligten mit der Neufassung des Mähdreschererlasses sehr zufrieden sein. Sobald die endgültige Fassung feststeht, werden Sie umfassend informiert. Besonderer Dank gilt Herrn Staatssekretär Gerhard Eck, der gemeinsam mit seinem ganzen Team sehr umsichtig und praxisnah agiert hat.

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Treffen im Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft
(v. l.) Jakob Fischer, Uwe Krämer (beide BLU), Georg Schmid-Maier (Präsident Landesgruppe Bayern BLU), Martin Gehring (KBM), Staatssekretär Gerhard Eck, Werner Wunderlich (Bezirksvorsitzender Unterfranken MR), Gerhard Stadler (Präsident BBV Niederbayern), Helmut Menner (BBV).

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