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Aufgabe zur Tierbeurteilung beim Berufswettbewerb aus dem Landesentscheid.

Bayerns Grüner Berufsnachwuchs will aufs Treppchen

Fit machen fürs Finale beim Berufswettbewerb 2019 in Bayern

16.05.2019 |

Zusammen mit den Besten der übrigen Bundesländer ermitteln sie beim Finale unter dem Motto „Grüne Berufe #landgemacht – Qualität. Vertrauen. Zukunft.“ die deutschen Champions in den Sparten Land- , Forst-, Tier- und Hauswirtschaft sowie Weinbau. Die Entscheidungen fallen vom 3. bis 5. Juni 2019 am Ammersee und für den Weinbau im baden-württembergischen Nordheim.

Die Zeit bis zum Bundesentscheid nutzen die bayerischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv, um ihren theoretischen und praktischen Fertigkeiten den letzten Schliff zu geben. Sie treffen sich im Haus der bayerischen Landwirtschaft zu einem Vorbereitungsseminar, um unter anderem an den mündlichen Präsentationen zu feilen und gleichzeitig den Teamgeist zu stärken. Schließlich wollen die Finalisten auch gemeinsam als starkes bayerisches Team auftreten.  

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben hohe Ansprüche. “Natürlich will ich ganz vorne mit dabei sein, aber ich will auch zeigen, dass Landwirt ein spannender, attraktiver und anspruchsvoller Beruf ist. Dazu gehört für mich eine gute Ausbildung, was auch im Wettbewerb deutlich werden soll “, sagt Raphael Roth, 18 Jahre alt, aus Kupferberg in Oberfranken. „Aber es geht beim Berufswettbewerb nicht nur ums Punktesammeln“, erläutert die angehende Hauswirtschafterin Elke Sommer aus Niederbayern. „Ich freue mich schon auf den Wettbewerb. Mit unserem Können treten wir zwar gegeneinander an, zugleich haben wir viele Gelegenheiten für Begegnungen. Ich kann mit Berufskolleginnen und -kollegen aus ganz Deutschland Erfahrungen in der Ausbildung austauschen und Netzwerke knüpfen. Gemeinsam werden wir viel erleben.“

Die Teilnehmer werden beim Bundesentscheid unterschiedliche Wettbewerbsstätten kennen lernen, wie das Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching, das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchvieh- und Rinderhaltung in Achselschwang, das Agrarbildungszentrum in Landsberg am Lech sowie das Grüne Zentrum Puch. Die Jungwinzer werden zu ihrem Entscheid zur Privatkellerei Rolf Willy im baden-württembergischen Nordheim anreisen.

Die Bayerische Jungbauernschaft, der Bayerische Bauernverband, der Landjugendverband Württemberg-Baden und der Landesbauernverband in Baden-Württemberg stecken seit Monaten viel Kraft in die Vorbereitungen. Günther Felßner, Vizepräsident des Bayerischen Bauernverbandes, sieht im Motto des Berufswettbewerbs die Richtung für den Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft: „Grüne Berufe #landgemacht – Qualität. Vertrauen. Zukunft. – Das heißt: Qualität in der Aus- und Fortbildung, Bereitschaft zur fachlichen Weiterbildung, Interesse an Entwicklungen – beruflichen wie gesellschaftlichen – im persönlichen Umfeld und der Welt sowie Team- und Dialogfähigkeit. Mit Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, einer optimistischen Grundhaltung, einem positiven Blick auf die Zukunft und vor allem der Freude am Beruf sind die Grundlagen gelegt, damit die Nachwuchskräfte in den Grünen Berufen die zukünftigen Herausforderungen meistern können.“

Der Berufswettbewerb der deutschen Landjugend wird alle zwei Jahre vom Bund der deutschen Landjugend (BDL), Deutschem Bauern- und Deutschem LandFrauenverband mit ihren Landesverbänden sowie der Schorlemer Stiftung veranstaltet. Vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert, lenkt das Fort- und Weiterbildungsprojekt den Blick der Öffentlichkeit auf die Grünen Berufe und die ländlichen Räume. Der Bayerische Bauernverband hat hierzu zahlreiche Pressevertreter eingeladen, um sich beim Berufswettbewerb ein Bild der Grünen Berufe zu machen und über diese in ihren Medien zu berichten.

Mehr zum Berufswettbewerb lesen Sie in unserem Schwerpunkt.

 

 


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