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Junge Ferkel

Isofluran-Narkosegeräte: Weitere Anträge auf Förderung möglich

Neue Antragsphase läuft vom 31. August bis 14. September 2020

13.08.2020 |

Vom 31. August bis 14. September 2020 können die Betriebe nochmals Anträge zur Förderung eines Isofluran-Narkosegerätes stellen. Dafür hatten sich die Bauernverbände eingesetzt.

Mit Beginn kommenden Jahres dürfen Ferkel nicht mehr betäubungslos kastriert werden, eine wirksame Schmerzausschaltung muss gewährleistet sein. Es gibt drei Verfahren, die die bisherige Kastration ohne Betäubung ersetzen werden: die Mast von Jungebern, die Impfung gegen Ebergeruch und die Kastration unter Vollnarkose.

Bundesministerin Julia Klöckner betont, dass es keine Ausnahmen geben und auch keine Verschiebung mehr möglich sein wird. Um das Mehr an Tierwohl ab Beginn des kommenden Jahres zu sichern, hat die Bundesministerin eine Verordnung erlassen, die es Landwirten oder anderen sachkundigen Personen ermöglicht, die Vollnarkose mit dem Tierarzneimittel Isofluran durchzuführen. Voraussetzung ist unter anderem, dass die notwendige Sachkunde theoretisch und praktisch in einer Schulung erlangt und nachgewiesen wurde. Mindestalter, räumliche Ausstattung und andere Kriterien müssen zudem erfüllt sein. Die Landwirte erhalten vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bei der Anschaffung von Narkosegeräten (Isoflurannarkose) Unterstützung: Für 2020 stehen 20 Millionen Euro zur Verfügung. Die Zuwendung ist auf maximal 5.000 Euro je Sauenhalter begrenzt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bayerischerbauernverband.de/ferkelkastration

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