Tier

© BBV
Vertreter von BBV und Systemgastronomen

Dialog Agrar im Schlachtbetrieb

Bauernverband und Systemgastronomen überzeugen sich vor Ort

27.06.2019 |

Bei dieser Gelegenheit diskutieren im Rahmen des Dialog Agrar der Bundesverband der Systemgastronomie e.V (BdS) und der BBV aktuelle, branchenrelevante Themen. Gerhard Stadler, Präsident BBV Niederbayern, Isabella Timm-Guri und Dr. Johann Ertl vom BBV sowie Franz Beringer (EG Südbayern und Vion SBL Landshut), Dr. Heinz Schweer und Ulrich Steinemann (Vion food group) begleiteten den BdS mit entsprechender Expertise. Rund 4.200 Schweine können pro Tag unter strengster Kontrolle aller tierschutzrechtlichen Standards in Landshut geschlachtet und verarbeitet werden. Alle Schweine werden in Deutschland aufgezogen, 98 % aller Tiere stammen aus Betrieben, die weniger als 150 Kilometer von Landshut entfernt sind. „Wir kennen jeden unserer Partner persönlich, lokale Erzeugung wird bei uns großgeschrieben. Wir garantieren größtmögliche Transparenz, sowohl im Schlachtbetrieb als auch bei Audits und behördlichen Kontrollen“, sagte Ulrich Steinemann, Geschäftsführer Vion Landshut.

Für die lokalen Bauern seien derzeit Themen wie das geplante staatliche Tierwohllabel oder die Ferkelkastration bestimmende Themen. „Die Bauern stehen aufgrund unklarer politischer Rahmenbedingungen teilweise vor einer ungewissen Zukunft. Das hat Auswirkungen darauf, wie es mit der Schweinehaltung weitergeht“, so Stadler. Zum Abschluss des Besuchs zog Andrea Belegante, BdS-Hauptgeschäftsführerin, ein positives Fazit: „Ich sehe, mit welcher Sorgfalt, Professionalität und mit welchem Respekt vor den Tieren hier gearbeitet wird. Das kommt der Qualität der Lebensmittel direkt zu Gute und der Endverbraucher kann sich – auch in den rund 3.000 BdS-Mitgliedsrestaurants – auf Top-Produkte verlassen“.

 


Zu meiner Geschäftsstelle