Tier

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Fleckvieh-Rinder im Laufstall

Bayerns Land- und Milchwirtschaft stärken und zukunftsfähig weiterentwickeln

Milchwirtschaft von großer Bedeutung

16.01.2019 |

Die bestehenden Betriebsstrukturen sind im Laufe vieler Jahre und Generationen gewachsen und prägen Bayerns Landschaft und Menschen nachhaltig. Aktuell produzieren insbesondere kleinere und mittlere Familienbetriebe Milch in Anbindehaltung. Sie bewirtschaften oft Grenzstandorte und kleinteilige Grünlandflächen, die einen hohen ökologischen Wert haben. Damit leisten sie einen aktiven Beitrag zum Klima- und Bodenschutz, aber auch zum Erhalt der Artenvielfalt.

In den vergangenen Jahren ist das Thema Tierwohl in den Fokus von Gesellschaft und Marktakteuren gerückt und stellt die Haltungsform der ganzjährigen Anbindehaltung auf den Prüfstand. Der Bayerische Bauernverband und milch.bayern haben sich daher dazu entschlossen, diese Herausforderung gemeinsam anzugehen. Beide Verbände sehen die Aufgabe, den Weg der Weiterentwicklung in der Milchviehhaltung in Bayern zu begleiten und voranzubringen sowie neue Denkansätze anzustoßen. Hierbei gilt es, zur Sicherung der gesellschaftlichen Akzeptanz das Tierwohl in der Milchviehhaltung weiter auszubauen. Gleichzeitig kommt es darauf an, den Milchstandort Bayern zu erhalten und einen Strukturbruch gerade bei den kleineren bäuerlichen Familienbetrieben zu verhindern. Das Ziel von Bayerischem Bauernverband und milch.bayern ist es, gemeinsam ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, um Milcherzeuger auf ihrem Weg von der ganzjährigen Anbindehaltung in zukunftsfähige Modelle zu begleiten und unterstützen. Zukunftsfähig ist dabei neben der Laufstallhaltung auch die so genannte Kombinationshaltung, die aber noch genauer zu beschreiben ist. Um hier eine praxisorientierte aber auch nachhaltige Lösung im Sinne aller Beteiligten zu finden, werden in den nächsten Wochen weitere Gespräche stattfinden.


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