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Kartoffelfeld

BBV wirbt für die weitere Zulassung von Kalkstickstoff als Dünger

Mailaktion an Bayerische Abgeordnete

04.06.2020 |

Die zielgerichtete mineralische Düngung ist ein Schlüsselelement der konventionellen Landwirtschaft, um die guten Erträge und hohen Qualitätsanforderungen an unsere Ernten zu sichern. Kalkstickstoff ist auch aufgrund seiner besonderen Eigenschaften eine wichtige Quelle für Stickstoff und Calcium, insbesondere in Sonderkulturen wie Kartoffel- und Gemüseanbau: Die verzögerte Nitratbildung bewirkt geringere Nitratgehalte z.B. im Gemüse sowie geringere Nitratauswaschung. Kalkstickstoff zersetzt sich im Boden zu Calciumhydroxid und Cyanamid, welches für junge Unkräuter und manche Schadorganismen, wie z.B. Schnecken und Drahtwürmer nicht verträglich ist. Auf Weiden reduziert es Parasiten und sorgt so für gesündere Weidetiere.

Leider hat die europäische Chemikalienagentur (ECHA) jetzt gerade den Kalkstickstoff ins Visier genommen, denn seine Anwendung erfordert besondere Vorsicht durch den Anwender. Außerdem vermutet die ECHA negative Auswirkungen auf die Umwelt, obwohl z.B. ein Dauerversuch der TU-München in der Düngevariante „Kalkstickstoff“ sogar die höchste biologische Aktivität zeigt. Selbst die ECHA meint dazu in ihrem Dossier, dass es nicht klar sei, ob sich ein Verbot von Kalkstickstoff positiv, neutral oder sogar negativ auf die Umwelt auswirke.

 


 

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