Ökolandbau

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Zoglauer Mehr Bio in Bayern ist ein Gemeinschaftswerk

„Mehr Bio in Bayern ist ein Gemeinschaftswerk“

Bayerischer Bauernverband erneut mit Stand auf der BIOFACH dabei

10.02.2020 |

Nach der Premiere im Vorjahr ist auch der Bayerische Bauernverband wieder mit einem Messestand auf der Biofach vertreten. „Bio ist ein wichtiger Teilbereich unseres Verbandes“, sagt Ökoreferentin Daniela Gehler.

Am Stand 6-357 in Halle 6 informieren bayerische Ökobauern und Ökobäuerinnen über die Angebote des Verbandes für seine ökologisch wirtschaftenden Mitgliedsbetriebe. Biobauern stellen im BBV eine wachsende Gruppe von mehreren Tausend Mitgliedern dar. „Der Bayerische Bauernverband vertritt insgesamt 145.000  Mitglieder in Bayern und  rund 90 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe. Unsere Biobetriebe erhalten von uns zielgruppengerechte Angebote, die auf ihre Interessen zugeschnitten sind. Dazu gehören regelmäßige Informationen, interessante Veranstaltungen und Reisen.“ So organisiert der BBV jährlich im Winter eine Fachtagung für Umstellungsinteressierte oder im November einen Ökolandbautag im Rahmen der Woche der Erzeuger und Vermarkter. Vom 2. bis 6. Juni 2020 bietet der Verband eine Öko-Fachreise nach Österreich an; hier ist auch ein Besuch der Öko-Feldtage auf Gut Esterhazy im Burgenland vorgesehen.

Die Ökolandwirtschaft steht mehr denn je im Zentrum von Debatten der Bürger und der Politik. Das Thema bewegt die Gemüter – das Ziel „30 Prozent mehr Öko bis 2030“ ist inzwischen im Bayerischen Naturschutzgesetz verankert. Damit dies zur Zufriedenheit aller gelingt, sieht der Bayerische Bauernverband viele Akteure in der Verantwortung. „Mehr Bio in Bayern ist ein Gemeinschaftswerk. Wir Bäuerinnen und Bauern stehen bereit, wenn Verarbeiter, Verbraucher, Handel und Politik mitziehen“, sagt Katrin Zoglauer, Biobäuerin aus Hohenwarth im Bayerischen Wald und Mitglied im BBV-Ökoausschuss. Es komme darauf an, den Absatz von Bio aus Bayern zu steigern. Ansatzpunkte dafür sieht der BBV unter anderem in der Gemeinschaftsverpflegung in bayerischen Kitas, Schulen, Kantinen oder Altenheimen sowie in der Gastronomie. Wenn Verbraucher beim Einkaufen bevorzugt zu Produkten mit dem Bayerischen Bio-Siegel greifen würden, stärke dies die Erzeuger, da ihre Produkte wie Milch, Getreide oder Eier weniger austauschbar durch Ware aus anderen Ländern oder Bundesländern würden.

„Entscheidend ist  am Ende nicht ein Prozentanteil an Ökofläche, sondern ein gesundes Wachstum, das auf Dauer tragfähig ist. Nur das sichert bayerischen Ökobetrieben und denen, die es noch werden wollen, die Zukunft“, so Ökoreferentin Gehler.

 


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