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20.09.2017 Sturmschäden

BBV-Erfolg: Sturm-Hilfen auch außerhalb der Hauptschadensgebiete

Staatsregierung dehnt Hilfsprogramm nach „Kolle“ für Waldbesitzer aus

Die bayerische Staatsregierung weitet ihr Hilfsprogramm für die vom August-Unwetter betroffenen Waldbesitzer aus. Das wurde am Dienstag im Kabinett beschlossen. Den Anstoß dafür gab wie beim schon verabschiedeten Soforthilfeprogramm erneut der Bayerische Bauernverband.
Gewittersturm Kolle hatte im August in vielen Wäldern Bayerns für Verwüstungen gesorgt
© BBV
 
Für Schäden durch den Gewittersturm „Kolle“ Mitte August stehen jetzt auch Waldbesitzern außerhalb der Landkreise Passau und Freyung-Grafenau Soforthilfen offen. Eine entsprechende Ausdehnung des vor zwei Wochen aufgelegten Hilfsprogramms hat das Bayerische Kabinett am Dienstag auf Vorschlag von Forstminister Helmut Brunner beschlossen. Diese Entscheidung geht auf Drängen des Bayerischen Bauernverbandes zurück, der sich für die Ausweitung der Sturm-Hilfen stark gemacht hatte.

Der Sturm habe auch zahlreiche Wälder verwüstet, die außerhalb der beiden Landkreise liegen, auf die das Programm zunächst beschränkt war. „Die Staatsregierung lässt niemanden im Regen stehen“, sagte Minister Helmut Brunner. Für vergleichbare Schäden gebe es die gleichen Hilfen wie im Hauptschadensgebiet.

Das Sofortprogramm für geschädigte Waldbesitzer enthält unter anderem Räumungszuschüsse von bis zu 6.000 Euro pro Hektar, damit das Schadholz schnell aufgearbeitet und abtransportiert werden kann, sowie zinslose Kredite als Überbrückungshilfen.

Betroffene Landwirte können die Hilfen bei ihrem zuständigen AELF beantragen. Die Staatsregierung wird darüber informieren, ab wann die Antragstellung möglich ist.

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